Volksverhetzung und Parolen Polizei ermittelt nach Uni-Protesten gegen 37 PersonenWährend der propalästinensischen Protesten an der Berliner Humboldt-Universität werden auch antisemitische Rufe laut. Die Polizei leitet jetzt Ermittlungen ein - auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.04.05.2024
Aktionen inzwischen weltweitUni-Präsidentin zieht bei propalästinensischen Protesten rote LinieUSA, Frankreich, Deutschland, Mexiko und Australien - beinahe rund um den Globus protestieren Studenten an Universitäten gegen den Militäreinsatz Israels im Gazastreifen. An der Berliner Humboldt-Uni versucht die Hochschul-Präsidentin, mit den Protestlern ins Gespräch zu kommen - offenbar erfolglos.03.05.2024
Pro-palästinensische ProtesteColumbia-Universität droht Besetzern Rausschmiss anAn US-Universitäten spitzt sich die Lage um die propalästinensischen und in Teilen antisemitischen Proteste zu. Seit der vergangenen Nacht halten Studierende ein Gebäude der New Yorker Columbia-Universität besetzt. Jetzt droht ihnen die Hochschulleitung mit Exmatrikulation. 01.05.2024
Rund 100 FestnahmenBostoner Uni räumt propalästinensisches ProtestcampSeit Tagen demonstrieren Studierende an US-Universitäten für Palästina. Wegen der ausufernden Proteste und antisemitischen Parolen stellt die Columbia University den Campus auf Hybridunterricht um. Die Uni in Boston entscheidet sich anders und lässt das Gelände kurzerhand räumen.27.04.2024
Keine Beweise vorgelegtUN stellt Ermittlungen gegen fünf UNRWA-Mitarbeiter einGegen mehrere Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks besteht der Verdacht einer Beteiligung am Hamas-Großangriff auf Israel. Nun unterbricht und beendet die UNO die Ermittlungen gegen fünf der Beschuldigten. Die Untersuchungskommission bemängelt fehlende oder unzureichende Beweise. 27.04.2024
USA blockierenPalästinenser bekommen keine volle UN-MitgliedschaftDie Palästinenser bekommen weiter keine Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen. Im UN-Sicherheitsrat legen die USA ihr Veto gegen einen entsprechenden Antrag ein. Die UNO sei nicht der richtige Ort für eine Anerkennung eines palästinensischen Staates, hieß es schon im Vorfeld.19.04.2024
"Palästina-Kongress"Wirre Posse um deutsches Verbot gegen VaroufakisDie Berliner Polizei löst den "Palästina-Kongress" auf, weil für einen Teilnehmer ein politisches Betätigungsverbot gilt. Auch der Politiker Yanis Varoufakis behauptet, gegen ihn sei eines ergangen. Doch bekommt er die Bestätigung nicht von den Behörden. Eine Antwort- und Verbotssuche.14.04.2024Von Maximilian Perseke
Polizei nimmt Demonstranten fest"Palästina-Kongress"-Sprecher: Rechte wurden ausgehebeltKaum hat der "Palästina-Kongress" in Berlin begonnen, schreitet die Polizei während des zugeschalteten Vortrags eines nicht dazu berechtigten Mannes ein und löst die Veranstaltung auf. Die Sprecher der Veranstalter kritisieren dies scharf. Auf einer Demo am Folgetag kommt es zu neun Festnahmen13.04.2024
Nach Verschwinden in SiedlungVermisster israelischer Junge im Westjordanland ist totIm Westjordanland wird ein israelischer Junge vermisst. Nach seinem Verschwinden greifen Siedler palästinensische Bewohner an, es gibt einen Toten und Verletzte. Nun teilt die israelische Armee mit, die Leiche des 14-Jährigen sei gefunden worden.13.04.2024
Nach umstrittenem AuftrittPolizei löst "Palästina-Kongress" in Berlin aufKurz nach seiner Eröffnung um 15 Uhr kappt die Polizei Berlin zunächst die Übertragung des umstrittenen "Palästina-Kongresses". Zeitweise wird der Strom abgeschaltet, schließlich die Versammlung aufgelöst. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hatte das harte Vorgehen vorher angekündigt.12.04.2024