Bangladesch bangt um die ZukunftFür Fariha Aumi geht es um 0,5 GradIm Alter von acht Jahren erlebt Fariha Aumi eine Jahrhundertflut. Inzwischen gibt es solche Überschwemmungen jedes Jahr in Bangladesch. Das Land ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Für Aumi und ihre Familie ist der Unterschied zwischen 1,5 und 2 Grad eine Frage des Überlebens. 03.11.2021Von Clara Suchy
Reisanbau, Kühe, Müll und ErdgasMethan - potente Zwischenlösung fürs KlimaDie Weltgemeinschaft steuert darauf zu, ihre Klimaziele zu verpassen. Mal wieder. Dabei gibt es einen erstaunlich simplen Weg, mit dem sich Staaten und Regierungen Zeit erkaufen können: den Ausstoß des sehr wirksamen Treibhausgases Methan zu reduzieren.01.11.2021Von Christian Herrmann
Klimarat-Autorin im Interview"Jeder Grad hilft, das Risiko zu begrenzen"Wissenschaftler sind der Meinung, dass das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr zu erreichen ist. Sind wir zu spät dran? Lohnt sich anstrengender und teurer Klimaschutz überhaupt noch? Im Interview mit ntv.de erklärt die Klimaökonomin Sabine Fuss, warum sie noch Hoffnung hat. 01.11.2021
Ozonloch klaffte über dem SüdpolDie Umweltkrise, die sofort gelöst wurdeIn den 1970er- und 1980er-Jahren erfährt die Welt fast zeitgleich von Klimawandel und Ozonloch. Die eine Umweltkrise ist heute so gut wie gelöst, die andere nicht. Warum? Das vielleicht beste Umweltprotokoll aller Zeiten und überall spürbare Angst machen den Unterschied.30.10.2021Von Christian Herrmann
Finanzierung von KlimasündernNGO wirft Banken Mitschuld an Waldvernichtung vorDie weltweite Finanzindustrie investiert seit dem Pariser Abkommen 120 Milliarden Dollar in Unternehmen, die Wälder abholzen, wie Daten der Nichtregierungsorganisation Global Witness zeigen. Waldvernichtung gilt als einer der größten Klimakiller. In wenigen Tagen wird das Thema beim UN-Gipfel in Großbritannien diskutiert.26.10.2021Von Marina Zapf
Alarmierende KlimabilanzNie war mehr CO2 in der AtmosphäreIn einer Woche beginnt die Weltklimakonferenz in Glasgow. Doch schon jetzt steht fest: Die Ziele des Pariser Klimaabkommens sind immer schwerer zu erreichen. Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Trotz Pandemie erreicht sie 2020 einen dramatischen Rekordwert.25.10.2021
Alternative "noch schlimmer"Studie: Meeresspiegel steigt auch bei 1,5 Grad ErwärmungMit der Festlegung des 1,5-Grad-Ziels im Pariser Klimaabkommen sollten die Folgen des Klimawandels auf ein Minimum begrenzt werden. Doch eine neue Studie zeigt: Selbst bei dieser Erwärmung könnte es zu einem "zerstörerischen Anstieg des Meeresspiegels" kommen.12.10.2021
Gipfel sucht Weg aus der KriseUN warnen vor Aussterben von einer Million ArtenDie Mitglieder der Vereinten Nationen haben sich viel vorgenommen. Sie wollen eine Übereinkunft ähnlich dem Pariser Klimaabkommen treffen - dieses Mal für die Biodiversität. Deutschland stellt beim ersten Treffen in Kunming drei konkrete Forderungen, verhält sich bislang aber selbst nicht vorbildlich.11.10.2021
Für mögliche Ampel-KoalitionGrüne Jugend: 1,5-Grad-Ziel nicht verhandelbarVor den weiteren Sondierungsgesprächen zwischen SPD, FDP und Grünen, zieht die Grüne Jugend eine rote Linie: Das 1,5-Grad-Ziel müsse Grundlage für alles sein. Parallel dazu erklärt DGB-Chef Hoffmann, an welche Partei das Finanzministerium gehen sollte.09.10.2021
Weltweit 1400 Klimastreiks"Wir sprechen von einer Jahrhundertwahl"In mehr als 80 Ländern ruft Fridays for Future zum Protest für mehr Klimaschutz auf. Auch in Deutschland sind kurz vor der Bundestagswahl in zahlreichen Städten Aktionen geplant. Zu einer Demonstration vor dem Bundestag wird die schwedische Aktivistin Greta Thunberg erwartet.24.09.2021