"Armeniens Druck nachgegeben"Erdogan trotzt Bidens Genozid-VorwurfAls US-Präsident Biden das Massaker an den Armeniern vor mehr als 100 Jahren als Völkermord einstuft, schweigt der türkische Präsident. Nun spricht Erdogan von haltlosen Behauptungen. Ein Eklat wie seinerzeit zwischen der Türkei und Deutschland oder Frankreich bleibt aber aus.26.04.2021
Nach Genozid-AnerkennungTürkei bestellt US-Botschafter einJoe Biden hat seine Ankündigung wahrgemacht und erkennt als erster Präsident der USA den Völkermord an den Armeniern als solchen an. Dass dies in Ankara für Verstimmungen sorgen würde, war zu erwarten. Jetzt erfolgt die diplomatische Reaktion des Nato-Partners. 25.04.2021
Gedenken in ParisMacron erinnert an Genozid an ArmeniernEmmanuel Macron gedenkt in der französischen Hauptstadt der rund 1,5 Millionen armenischen Opfer des Ersten Weltkriegs. Es ist das erste Mal, dass der französische Präsident an einer offiziellen Gedenkfeier anlässlich der Massaker teilnimmt.24.04.2021
Ungemach mit Türkei drohtBiden stuft Massaker an Armeniern als Völkermord einUS-Präsident Biden bricht mit dem Duktus seiner Vorgänger und spricht bei dem Massaker an Armeniern während des Ersten Weltkriegs nun klar von einem Völkermord. Der Türkei dürfte das nicht gefallen. Das Land hatte bereits im Vorfeld vor einem solchen Schritt gewarnt.24.04.2021
Vor Armenien-GedenktagBiden spricht erstmals mit Erdogan2016 hat der Bundestag das Massaker an den Armeniern als Völkermord eingestuft. Eine schwere diplomatische Krise zwischen Deutschland und der Türkei war die Folge. Nun will auch die Biden-Regierung den Genozid beim Namen nennen. 24.04.2021
"Auf Realität nicht vorbereitet"Weber sieht EU-Problem in "Sofagate"-VorfallNach dem diplomatischen Fiasko in Ankara kritisiert EVP-Chef Weber die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratschef Michel scharf: Man erwarte Einigkeit von Spitzenpolitikern, vor allem gegenüber Autokraten. Was Außenpolitik angehe, habe die EU allerdings generellen Nachholbedarf. 13.04.2021
"Nie wieder zulassen"Von der Leyen zieht Konsequenz aus "Sofagate"Nach dem diplomatischen Eklat in Ankara trifft von der Leyen erstmals auf Michel und findet klare Worte: Eine Behandlung wie in der "Sofagate"-Affäre lässt sie sich nicht noch einmal gefallen. Ein "Modus Vivendi" soll solche Situationen künftig verhindern. Der Europäische Rat reagiert abweisend.13.04.2021
"Schlafe nachts nicht gut""SofaGate"-Affäre belastet Michel schwerDer Besuch der EU-Führung bei Erdogan wird zu einem diplomatischen Fiasko. EU-Kommissionschefin von der Leyen muss auf dem Sofa Platz nehmen. Schuld trifft allerdings nicht allein den türkischen Machthaber, sondern wohl auch EU-Ratspräsident Michel. Der hadert nun mit sich selbst.10.04.2021
"SofaGate" zieht Kreise Draghi nennt Erdogan "Diktator"Ein fehlender dritter Sessel beim jüngsten Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Ankara führt zu diplomatischen Spannungen zwischen Italien und der Türkei. Italiens Ministerpräsident Mario Draghi wirft dem türkischen Präsidenten Erdogan vor, von der Leyen gedemütigt zu haben.09.04.2021
Von der Leyen auf Couch verbanntMichel weist Vorwürfe nach "SofaGate" zurückIn Ankara treffen sich die Spitzen der EU und Türkei um das angespannte Verhältnis zwischen beiden Lagern zu lockern. Doch das "SofaGate" überschattet die Gespräche. EU-Ratspräsident Michel kontert nun Kritik an seinem Verhalten in der Situation. 08.04.2021