Einfuhr nur per Schiff verbotenEU-Kommission will Öl-Embargo entschärfenFür ihr neues Sanktionspaket will die EU eigentlich den Import-Stopp für russisches Rohöl in sechs Monaten durchsetzen. Doch Ungarn stellt sich quer. Die Kommission schlägt nun einen Kompromiss vor. Demnach soll die Lieferung durch eine Pipeline weiter möglich sein.29.05.2022
Gespräch mit Finnen und SchwedenErdogan rückt bei NATO-Erweiterung von Veto nicht abAuch der Austausch mit Finnland und Schweden kann den türkische Präsidenten Erdogan nicht umstimmen: Er bleibt bei seiner Behauptung, die beiden skandinavischen Länder unterstützten "Terrororganisationen". Seinem Nein zu ihrer Aufnahme in die NATO verleiht er nun Nachdruck.29.05.2022
Massive Angriffe im DonbassEroberung letzter Städte in Luhansk drohtDie Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk melden heftigen Beschuss durch die Truppen des Kremls. Diese ziehen ihre Kreise rund um die Orte immer enger. Der Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Kadyrow, erklärt bereits die Einnahme Sewerodonezks.29.05.2022
Auch bei Ausweitung des KriegesRussischer Diplomat rechnet nicht mit AtomschlagRusslands Botschafter in England leugnet die Gräueltaten in Butscha und wirft der Ukraine vor, selbst Zivilisten zu töten. Eine seiner Aussagen dürfte den Westen allerdings beruhigen: Er gehe nicht von einem Angriff mit Atomwaffen aus - weder in der Ukraine noch auf Großbritannien. 29.05.2022
Gouverneur sieht schwarzSjewjerodonezk steht vor "sehr schwerer" WocheDie Verteidigung der nahezu vollständig umzingelten ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk scheint immer aussichtsloser. Selbst der Gouverneur der Region muss das einsehen: Die russische Armee "zerstört ganz einfach die Stadt", klagt er.29.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine fordert Mehrfachraketenwerfer - schwere Kämpfe um Sjewjerodonezk Im Krieg gegen die russischen Invasionstruppen drängt die Ukraine auf die Lieferung von Mehrfachraketenwerfern und Antischiffsraketen. Damit ließe sich auch die Blockade ukrainischer Häfen durchbrechen. Erneut kam es in der Nacht nach ukrainischen Angaben zu Toten und Verletzten bei russischen Angriffen.29.05.2022
Russen kontrollieren KnotenpunktLondon: Einnahme von Lyman dürfte Vormarsch erleichternNach den prorussischen Separatisten vermeldet nun auch das russische Militär die Einnahme des Verkehrsknotenpunkts Lyman in der Ostukraine. Das dürfte die Verteidigung des Donbass für die ukrainische Armee zusätzlich erschweren. Präsident Selenskyi spricht von einer "sehr, sehr schwierigen Lage".28.05.2022
Abhängigkeit von GaslieferungenBDI-Chef: Nicht gesamte Russland-Politik war falschWelche Verantwortung trägt die Wirtschaft für die deutsche Russland-Politik? Der Chef des Industrieverbands BDI verweist auf einen Wettbewerbsvorteil durch günstiges Gas aus Sibirien. Dieser habe zwar abhängig gemacht. Allerdings sei das aus damaliger Sicht vertretbar gewesen.28.05.2022
Krieg spaltet die GläubigenUkrainisch-orthodoxe Kirche sagt sich von Moskau losWas die Zahl der Gemeinden betrifft, ist die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats die größte Kirche der Ukraine. Umso einschneidender ist ihre Entscheidung, die Verbindungen nach Russland zu kappen. Der Grund: Man sei uneins mit dem Patriarchen Kirill, der weiterhin fest an der Seite Putins steht.28.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine erwägt Rückzug aus Sjewjerodonezk - Selenskyj macht Armee MutDer ukrainische Präsident Selenskyj versichert: "Der Donbass wird ukrainisch sein!" Doch die russischen Truppen sind auf dem Vormarsch. Kremlgegner Chodorkowski fordert mehr und vor allem schwere Waffen für Kiew. Bislang russlandtreue Christen in der Ukraine sagen sich von Moskau los.28.05.2022