"Logistisch schwer zu lösen"Warum das Öl-Embargo immer mehr verwässertDie EU will nun doch noch russische Öl-Importe boykottieren, zunächst allerdings nur die Einfuhren per Schiff. Was hinter dem Kompromiss steckt und mit welcher Wirkung noch zu rechnen ist, erklärt IfW-Ökonom Klaus-Jürgen Gern.30.05.2022Von Christina Lohner
Selenskyj bittet um mehr WaffenRussland greift im Osten an, die Ukraine im SüdenWährend die russischen Truppen im Donbass Geländegewinne erzielen und Offensiven vorbereiten, greift die ukrainische Armee im Süden an. Ein rascher Vormarsch der Russen in städtischem Gebiet ist allerdings nicht zu erwarten.30.05.2022
Folgen für Moral und DisziplinRussland soll "verheerende Verluste" bei Offizieren habenDutzende ranghohe Offiziere sollen auf russischer Seite bereits im Ukraine-Krieg gefallen sein. Die Meldungen, die oft auf ukrainischen Angaben basieren, werden von westlichen Geheimdienstinformationen gestützt. Die Folgen für die russischen Soldaten sollen enorm sein.30.05.2022
Weber im "ntv Frühstart""Orbán darf uns nicht auf der Nase rumtanzen"EVP-Fraktionschef Weber will notfalls auch ohne Ungarn das Ölembargo gegen Russland beschließen, falls Orbán weiter blockiert. Es müsse möglich sein, "den langsamsten zurückzulassen", sagt er im "ntv Frühstart". 30.05.2022
Ukraine meldet Erfolge im SüdenRussland nimmt ukrainisches Oberkommando im Osten ins VisierDie Eroberung des Donbass hat für Russland höchste Priorität. Entsprechend sollen sich russische Truppen Richtung Slowjansk orientieren - dort befindet sich das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte. Im Süden vermeldet die Ukraine dagegen die Rückeroberung mehrerer Ortschaften.30.05.2022
Russlands Kriegsziel Nummer einsLawrow: Donbass hat "bedingungslose Priorität"Russlands Außenminister Lawrow äußert sich im französischen Fernsehen zu den Zielen des Angriffs auf die Ukraine. Demnach geht es dem Kreml inzwischen vor allem um die Annexion von Donezk und Luhansk. In anderen Gebieten könnten Referenden folgen. 30.05.2022
"Er dachte nur an sich selbst "Selenskyj entlässt Geheimdienstchef von CharkiwBei seinem Besuch in Charkiw macht sich Selenskyj ein Bild von der Zerstörung der Stadt durch den Angriff des Kremls. Dabei habe er auch den Leiter des dortigen Nachrichtendienstes gefeuert, sagt der ukrainische Präsident. Dieser habe seine Aufgaben vernachlässigt.29.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussen im Donbass weiter auf dem Vormarsch - Charkiw nach Selenskyj-Besuch unter BeschussIn Luhansk bringt Russland die Ukraine stärker in Bedrängnis. Um die Zwillingsstädte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk ziehen die Truppen des Kremls einen engeren Belagerungsring. Explosionen gibt es auch in Charkiw, nachdem Präsident Selenskyj den Soldaten dort einen Besuch abstattet.29.05.2022
Israelis im Dienst der UkraineKämpfen in fremder UniformLängst nicht alle, die die Ukraine gegen Russland verteidigen, sind auch Ukrainer. Aus 52 Ländern soll Kiyvs Armee Kämpfer in ihren Reihen haben. Israelische Kämpfer sind meist sehr gut ausgebildet, oft treibt sie ihre Geschichte in diesen Krieg. 29.05.2022Von Tal Leder, Tel Aviv
"Werden kämpfen und siegen"Explosionen nach Selenskyj-Besuch in CharkiwMit kugelsicherer Weste tritt Präsident Selenskyj seinen ersten Besuch in der Ostukraine seit Kriegsbeginn an. Dabei ermutigt er seine Truppen und verweist auf den Wiederaufbau der zerstörten Städte, "über die das Böse hereinbrach". Kurz darauf gibt es in Charkiw wohl Detonationen.29.05.2022