Vergleich mit Waffen-SSUkraine will Morde von Butscha rächenDer ukrainische Verteidigungsminister will die Massaker in dem Kiewer Vorort Butscha nicht ungesühnt lassen: Der Geheimdienst werde jeden Besatzer verfolgen, der sich an den Gräueltaten beteiligt habe, kündigt Resnikow an und vergleicht die russischen Soldaten mit den Mordschwadronen der SS. 04.04.2022
Fehler in Russland-PolitikSteinmeier: Habe mich in Putin geirrtFrank-Walter Steinmeier zieht nach Wochen des Krieges in der Ukraine eine bittere Bilanz angesichts der Beziehungen zu Russland. Diese seien gleich auf mehreren Ebenen gescheitert. Der Bundespräsident räumt zudem erstmals eigene Fehler in der Russland-Politik ein.04.04.2022
"Die Arbeit muss getan werden"Butscha beerdigt seine TotenEin Monat unter russischer Besatzung verwandelt den schmucken Kiewer Vorort Butscha in eine Höllenlandschaft. Nach der Hinrichtung zahlreicher Zivilisten haben die Besatzer eine Beerdigung verboten. Nun bergen die Überlebenden ihre Toten, wickeln sie in Plastiksäcke oder Bettlaken.04.04.2022
Obwohl er Rubel drucken kannWarum Putin unsere Devisen dringend brauchtIm Streit um einen möglichen Importstopp für russisches Gas und Öl versteigen sich Politiker zu der Behauptung, Putin brauche die Hunderte Millionen von Euro, die ihm täglich aus dem Westen überwiesen werden, gar nicht. Tatsächlich hängt sein Herrschaftssystem an diesen Einnahmen. 04.04.2022Von Max Borowski
Organisationen helfen bei FluchtHolocaust-Überlebende will Kiew nicht verlassenVor dem russischen Angriffskrieg leben rund 10.000 Holocaust-Überlebende in der Ukraine. Einige sind inzwischen geflohen, manche können oder wollen ihre Heimat hingegen nicht verlassen. So auch Hanna Stryschkowa - die selbst bei Luftalarm in ihrer Wohnung bleibt.04.04.2022
"Erfundener Angriff"Lawrow wirft Ukraine Inszenierung in Butscha vorDie Ukraine macht für das Massaker in Butscha russische Truppen verantwortlich. Russland hingegen bestreitet, dass sein Militär Zivilisten getötet und die Leichen auf den Straßen hinterlassen habe. Laut Außenminister Lawrow ist der Angriff inszeniert worden, um Russland zu diskreditieren.04.04.2022
Obduktion angekündigtBislang 340 Leichen in Butscha geborgenDie Bilder aus Butscha, wo nach dem Abzug russischer Truppen Leichen auf den Straßen gefunden worden waren, sorgen für Entsetzen. Ukrainischen Medien zufolge sind in dem Vorort von Kiew mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach weiteren Opfern dauert noch an.04.04.2022
Tote Zivilisten in ButschaSchwesig erschüttert über "Gräueltaten"In der Stadt Butscha werden nach dem Abzug russischer Truppen viele Leichen von Bewohnern auf den Straßen gefunden; das sorgt international für Entsetzen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig zeigt sich erschüttert über die Kriegsverbrechen - und räumt Fehler in Bezug auf Nord Stream 2 ein.04.04.2022
Russland-Geschäft bricht einDeutsche Exporte ziehen unerwartet stark anDer deutsche Außenhandel hat im Februar vor allem wegen der guten Geschäfte mit den EU-Staaten wieder zugelegt. Inwieweit sich die Sanktionen auf die Exportbeschränkungen auswirken, dürfte laut Experten erst später genauer sichtbar werden.04.04.2022
"Einsatz von Explosivwaffen"UN bestätigen 1400 Todesfälle von ZivilistenSeit dem Einmarsch in die Ukraine kommen immer mehr Zivilisten durch die russischen Angriffe ums Leben. Die UN berichten zurzeit von über 1400 zivilen Opfern, darunter auch über 100 Kinder und Jugendliche. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch weit höher sein.04.04.2022