Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj befürchtet weitere Verbrechen - Tote und Verletzte in CharkiwNach dem Rückzug russischer Truppen aus der Region um Kiew werden schreckliche Verbrechen bekannt. Präsident Selenskyj befürchtet gar Schlimmeres in anderen, noch von Russen besetzten Landesteilen. Als Konsequenz kündigt Wirtschaftsminister Habeck zügige weitere Sanktionen an.04.04.2022
Anne Will zu Energie-Importstopp"Drehen jeden Tag den Gashahn ein Stück weiter zu"Russland setzt seinen Angriffskrieg in der Ukraine mit aller Härte fort. Vor dem Eindruck der schrecklichen Bilder aus Butscha geht es in der Talkrunde von Anne Will um ein Ende russischer Energielieferungen. Bei der Frage nach dem Zeitpunkt sind die Meinungen der Gäste gespalten.04.04.2022Von Friederike Zörner
Russlands VernichtungskriegNach Butscha muss klar sein, was zu tun istNicht erst die Toten von Butscha zeigen: Russland führt einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine. Die Bundesregierung kündigt weitere Sanktionen und weitere Waffen an. Aber das reicht nicht.03.04.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Berichte von VergewaltigungenUkraine: Gezielte Gewalt gegen Frauen und MädchenDie russischen Truppen haben nach ihrem Abzug aus der Region Kiew ein Bild des Grauens hinterlassen. Über Vergewaltigungen und nackte Frauenleichen am Straßenrand wird berichtet. Menschenrechtler gehen davon aus, dass Moskau die Kriegsverbrechen seiner Soldaten mindestens duldet.03.04.2022
"Putin hat Krieg verloren"Habeck: Sanktionspaket noch diese WocheDeutschland wird zusammen mit seinen Partnern ein neues Paket mit Sanktionen gegen Russland schnüren. Zudem arbeitet Berlin weiter an einer Abkopplung vom russischen Energiemarkt. Dabei liege der Fokus nun auf der Infrastruktur mit russischen Eigentümern.03.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickEntsetzen über "Kriegsverbrechen" - Angriffe im SüdenAus den befreiten Orten der Region Kiew kommen immer neue Bilder über die Gräueltaten der russischen Armee. Die westliche Staatengemeinschaft reagiert geschockt und stellt neue Sanktionen in Aussicht. Derweil forciert Moskau wie erwartet am 39. Kriegstag die Attacken im Süden des Landes.03.04.2022
"Geplante Medienkampagne"Russland dementiert Massaker in ButschaDie Schuld an den Gräueltaten in der Ukraine weist Russland von sich. Das Verteidigungsministerium behauptet, die Fotos und Videos aus Butscha seien für eine Medienkampagne gefälscht worden. Damit will es den Eindruck vermitteln, ukrainische Soldaten hätten selbst auf Zivilisten geschossen.03.04.2022
Nach Berichten aus ButschaLambrecht erwägt Gasstopp aus RusslandAuf die erschütternden Berichte über russische Gräueltaten in der Ukraine muss es laut Verteidigungsministerin Lambrecht eine Reaktion geben. Als erste Vertreterin der Bundesregierung bringt sie einen Stopp der Gaslieferungen aus Russland ins Spiel. Darüber solle die EU jedoch gemeinsam entscheiden.03.04.2022
Vergewaltigung, Mord, RaubBericht dokumentiert russische KriegsverbrechenWas Menschen aus der Ukraine berichten, ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. In einem Bericht von Human Rights Watch ist von Exekutionen, Vergewaltigungen und Plünderungen durch russische Soldaten die Rede. Die NGO sieht "unsägliche bewusste Akte der Gewalt an der Zivilbevölkerung".03.04.2022
In russischer "Gefangenschaft"Kiew meldet elf entführte BürgermeisterNach Angaben der Ukraine haben die russischen Angreifer im Land knapp ein Dutzend Ortsvorsteher entführt. Die Regierung in Kiew appelliert an die Staatengemeinschaft und Hilfsorganisationen, sich für ihre Freilassung einzusetzen. In einem Fall sollen die Truppen des Kreml eine Bürgermeisterin getötet haben.03.04.2022