Schärfen und VerschärfenWesten schnürt neues SanktionspaketSeit vier Wochen führt Russland einen Angriffskrieg in der Ukraine. Der Westen hat darauf mit massiven Sanktionen reagiert. Diese sollen nun nochmals verschärft werden.22.03.2022
Früherer FernsehmoderatorRussland ermittelt gegen bekannten JournalistenDas Gesetz, das die Verbreitung von angeblichen Falschnachrichten mit bis zu 15 Jahren Haft ahnden kann, ist frisch verabschiedet. Nun sorgt es erstmals für Ermittlungen. Die russische Justiz klagt einen bekannten Journalisten an, weil er über den Angriff auf die Entbindungsklinik in Mariupol berichtet hat.22.03.2022
Aus der Ukraine nach RusslandKiew: "Massenhaft" Zivilisten verschlepptAus der Ukraine kommen vermehrt Berichte, es würden Menschen gegen ihren Willen nach Russland gebracht. Die Rede ist von Tausenden Zivilisten allein aus Mariupol, das von der russischen Armee belagert wird. Vorher sollen die Menschen in Lagern festgehalten werden.22.03.2022
Berichte über Logistik-ProblemePentagon: Russischen Soldaten fehlt AusrüstungDas russische Militär soll Schwierigkeiten haben, genügend Nachschub zu beschaffen. Nach dem ukrainischen Generalstab spricht auch die US-Regierung von Versorgungsengpässen in verschiedenen Bereichen. Soldaten sollen deshalb Erfrierungen erlitten haben.22.03.2022
Keine Distanzierung von PutinNetrebko und deutsches Management trennen sichEine Berliner Agentur vertritt eigentlich Opernstar Anna Netrebko. Eigentlich, denn nun endet die Zusammenarbeit. Zu den Gründen ist noch nichts bekannt. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass die Nähe der russischen Sopranistin zu Wladimir Putin eine entscheidende Rolle spielt.22.03.2022
Notenbank sitzt auf 2300 TonnenRusslands nutzloser GoldschatzUm im Fall eines Konflikts mit dem Westen auch finanziell gerüstet zu sein, hat Russland einen erheblichen Teil seiner Devisenreserven von Dollar in Gold umgeschichtet. Weit über 2000 Tonnen des Edelmetalls lagern in den Tresoren der Zentralbank - und erweisen sich im Ernstfall als weitgehend unverkäuflich. 22.03.2022Von Max Borowski
Erste Verfahren laufen bereitsRussland verschärft Strafen wegen "Falschinformationen"Seit Anfang März setzt ein Gesetz in Russland unerwünschte Äußerungen über die russische Armee im Ukraine-Krieg unter Strafe. Das Gesetz wird erweitert: Auch "falsche Informationen" über russische Sanktionen im Ausland werden geahndet. In beiden Fällen drohen bis zu 15 Jahre Haft.22.03.2022
"Das Zentrum der Welt"RIA Nowosti sieht russische Zukunft in der UdSSRZwei Tage nach dem Überfall auf die Ukraine veröffentlicht die russische Nachrichtenagentur RIA versehentlich einen Kommentar, in dem der Sieg bereits gefeiert und von einer "neuen Weltordnung" gesprochen wird. Jetzt meldet sich der Autor des Textes wieder zu Wort - mit weiteren verstörenden Thesen. 22.03.2022
Warum Putin die Hafenstadt willDer strategische Schlüssel liegt in Mariupol2014 sieht es kurzzeitig so aus, als würden russische Separatisten die strategisch wichtige Stadt Mariupol einnehmen. Doch ukrainische Einheiten halten stand und erobern ihre Stadt zurück. Nun wiederholt sich die Geschichte - dieses Mal scheint Putin um keinen Preis aufgeben zu wollen. 22.03.2022Von Clara Suchy
"Die große Mehrheit der Bürger"Kreml: Russen befürworten Ukraine-EinsatzDer russische Einmarsch in der Ukraine sorgt weltweit für Empörung. Auch in Russland gehen Kriegsgegner aus Protest auf die Straßen. Moskau betrachtet die Demonstranten allerdings als Minderheit. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstütze den Militäreinsatz in der Ukraine, heißt es aus dem Kreml.22.03.2022