Die Kriegsnacht im Überblick"Ukrainer leisten erbitterten Widerstand"Bomber und Kampfflugzeuge fliegen von der Krim in Richtung Ukraine. Russland versucht, eine Pontonbrücke bei Kiew zu bauen. Die USA loben den "erbitterten Widerstand" der Ukrainer. Die Friedensgespräche sollen am Morgen beginnen - und Belarus steht vor einem möglichen Kriegseintritt. Der Überblick.28.02.2022
Wegen Angriffskrieg auf UkraineÖlpreis steigt um mehr als sechs ProzentDer Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine eskaliert weiter: Während der Westen ankündigt, die Ukraine mit deutlich mehr Waffen zu unterstützen, droht Putin mit russischen Atomstreitkräften. Das bekommen auch die Weltmärkte zu spüren - der Preis für Öl schießt in die Höhe.28.02.2022
Russen leeren GeldautomatenDer Rubel stürzt abDie russische Zentralbank darf an westlichen Finanzmärkten nicht mehr handeln. Der Rubel stürzt ab. In Russland bilden sich Schlangen vor den Geldautomaten. 28.02.2022
Polen reagiert erbostFIFA verhängt erste Sanktionen gegen RusslandAm Donnerstag hoffte FIFA-Präsident Infantino auf ein schnelles Ende des Ukraine-Konflikts. Ein langes Wochenende schweigt die FIFA zu Russlands Einmarsch in die Ukraine. Polen, Schweden und Tschechien verkünden unterdessen einen Boykott. Und auch die nun verhängten Aktionen empfinden die Polen als Farce.27.02.2022
"Er kann sie töten"Oligarchen rücken vorsichtig von Putin abWestliche Sanktionen im Zuge des Überfalls auf die Ukraine sollen vor allem Russlands Wirtschaftselite, die Oligarchen, treffen. Erstmals seit Kriegsbeginn äußern sich zwei der prominentesten Vertreter dieses Zirkels kritisch. Putins Macht können die Milliardäre allerdings kaum gefährden. 27.02.2022
Ukraine zeigt Tote und GefangeneRussland räumt erstmals eigene Verluste einWährend ukrainische Stellen seit Tagen von hohen Opferzahlen unter den angreifenden Soldaten berichten, schweigt Russland sich lange über eigene Verluste aus. Nun spricht das Verteidigungsministerium erstmals von toten und verletzten "Kameraden" und droht der ukrainischen Führung wegen Menschenrechtsverletzungen. 27.02.2022
"Fundamentale Neuausrichtung"BP steigt bei russischem Konzern Rosneft ausSeit 2013 hält der britische Energieriese BP ein gutes Fünftel der Anteile an dem russischen Staatskonzern Rosneft. Auf Druck Londons gibt BP diese nun auf und zieht Chef Looney und dessen Vorgänger Dudley aus dem Verwaltungsrat des Ölunternehmens zurück.27.02.2022
"Freiheit nicht zum Nulltarif"Wirtschaft steht hinter schmerzhaften SanktionenRusslands Ausschluss aus dem Swift-System und andere Russland-Sanktionen werden auch für deutsche Unternehmen Folgen haben. Mehrere Branchenvertreter sagen dennoch ihre volle Unterstützung zu. BDI-Chef Russwurm macht klar: "Es ist keine Option, nichts zu tun."27.02.2022
"Nicht dramatisch oder tödlich"Russlands Zentralbank wiegelt Swift-Ausschluss abAuch nach einem Swift-Ausschluss sollen Finanztransaktionen wie gehabt funktionieren, versichert die russische Zentralbank. Dafür sorge das landeseigene System SPFS. Dennoch berichten zahlreiche Bankkunden aus Russland bereits von Problemen beim Geldabheben und bei Kartenzahlungen.27.02.2022
Starke Rede, offene FragenScholz will führen und geht dafür ins RisikoDer Bundeskanzler reagiert auf den russischen Angriff auf die Ukraine mit einer Neuausrichtung der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik. Er geht damit ein Wagnis ein, auch weil die zahleichen Ankündigungen nicht minder große Fragen aufwerfen.27.02.2022Ein Kommentar von Sebastian Huld