ISW: Vormarsch verlangsamt sichRussland wendet wohl neue Taktik bei Charkiw-Offensive anTruppenverlegungen, Waffenlieferungen - die Ukraine versucht alles, um den Vormarsch der russischen Truppen im Gebiet Charkiw aufzuhalten. Das gelingt wohl einigermaßen, denn das Offensivtempo soll nachgelassen haben. Zudem gibt es Berichte über eine neue Taktik von Moskaus Soldaten.15.05.2024
Selenskyj sagt Reisen abUkrainer verlassen einzelne Positionen an Charkiw-FrontDie russische Offensive auf den Nordosten der Ukraine zwingt die Verteidiger, sich an einigen Stellen zurückzuziehen. Die Armeespitze will dadurch das Leben der Soldaten retten. Präsident Selenskyj, der eigentlich ins Ausland wollte, cancelt seine Reisepläne. 15.05.2024
Zu Neil Youngs "Free World"Blinken rockt in ukrainischer UntergrundbarUS-Außenminister Blinken weilt zur Unterstützung gerade in der Ukraine. Dabei trifft er nicht nur Präsident Selenskyj und seinen Amtskollegen Kuleba. Vielmehr greift er bei einem Überraschungsbesuch in einer Bar auch zur Gitarre und singt passenderweise "Rockin' in The Free World". 15.05.2024
Armee oder Boden verlierenExperten: Moskau zwingt Kiew zu schwerwiegender EntscheidungDie Russen rücken im Grenzgebiet zu Charkiw weiter vor. Die ukrainische Millionenstadt scheint russischen Bombenangriffen ausgeliefert. Experten sehen die ukrainische Militärführung in einem Dilemma. Kiew könne weder die Frontlinie noch die großen Städte ausreichend verteidigen. 14.05.2024
Beloussow spricht über VerlusteRusslands neuer Verteidigungsminister hat überraschenden PlanDer neue russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow will den Krieg in der Ukraine mit möglichst geringen Verlusten bestreiten. Eine Ankündigung, die überrascht, denn auf Soldatenleben nimmt Russland bislang wohl eher wenig Rücksicht. Das Militär soll laut dem 65-Jährigen zudem besser ausgestattet werden.14.05.2024
Kreml "fast penetrant angedient"Haft für Offizier wegen Spionage für Russland gefordertIn Düsseldorf läuft der Prozess gegen einen Bundeswehroffizier, der sensible Militärinformationen an Russland weitergegeben hat. Damit bringt er auch die Ukraine in Gefahr. Vor Gericht gesteht der 54-Jährige und erklärt sein Motiv. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. 14.05.2024
Trotz MassenprotestenGeorgien beschließt umstrittenes "russisches Gesetz"Wochenlang protestieren in Georgien Zehntausende Menschen gegen das Vorhaben, dennoch winkt das Parlament nun das Gesetz zu "ausländischer Einflussnahme" durch. Kritiker beklagen, es sei nach russischem Vorbild verfasst und gefährde die EU-Perspektive der kleinen Ex-Sowjetrepublik.14.05.2024
Auch Ex-Leibwächter wird BeraterVertrauter Patruschew bleibt an Putins SeiteMit der Wiederwahl zum Präsidenten stellt Putin sein Kabinett um. Altgediente müssen ihre Posten räumen, einige dürfen bleiben. Mit Patruschew bekommt einer seiner Vertrauten eine neue Aufgabe. Seine Funktion wirkt allerdings wie eine Degradierung.14.05.2024
Angeblich nach DrohnenangriffGüterzug entgleist in russischer Region WolgogradIn der russischen Region Wolgograd entgleist laut Behördenangaben ein Güterzug. Russische Medien beschuldigen die Ukraine, diesen zuvor mit einer Drohne angegriffen zu haben. Kiew bekennt sich nicht zu dem Vorfall, ein Ukrainer nennt jedoch Details.14.05.2024
"Situation steht auf der Kippe"Ukrainischer Geheimdienstchef malt düsteres BildUkrainer tendieren nicht dazu, die Situation schwarzzumalen. Wenn sich daher der Chef des Armeegeheimdienstes pessimistisch äußert, ist dies wohl ein Alarmzeichen. "Jede Stunde bewegt sich die Situation in Richtung kritisch", sagt Budanow. "Leider haben wir niemanden mehr in der Reserve."14.05.2024