Risiko im aufkommenden WahlkampfCDU stellt sich bei Taurus gegen Mehrheit der AnhängerCDU und CSU fordern die Bundesregierung auf, der Ukraine den Taurus zu liefern. Doch damit stellen sich die beiden Parteien nicht nur gegen die Mehrheit der Deutschen, sondern auch gegen die überwiegende Zahl der eigenen Anhänger. Ein Wagnis im aufkommenden Wahlkampf.19.03.2024Von Volker Petersen
"Wo immer sie sich aufhalten"Putins Geheimdienst soll "Verräter" jagenKreml-Gegner kommen auch im Ausland immer wieder gewaltsam zu Tode. Dabei soll die Jagd auf "Verräter" nach Wladimir Putins Wunsch jetzt erst richtig beginnen. Das "Gesindel" solle bestraft werden, fordert der Kreml-Chef wenige Tage nach der Präsidentschaftswahl von seinem Geheimdienst FSB. 19.03.2024
Nach der Wahl in Russland"Was die russische Bevölkerung denkt, ist völlig egal"Warum ist der Moskauer Oberschicht europäische Seife wichtiger als der Krieg im Nachbarland? Der russische Journalist Vladimir Esipov erklärt den Mangel an Mitgefühl auch mit der Armutserfahrung vieler Russen in den 1990er-Jahren.19.03.2024
Angriffe auf RaffinerienUkrainische Drohnen kosten Russland 600.000 Barrel Öl pro TagRusslands Wirtschaft ist trotz Sanktionen widerstandsfähig. Eine besondere Taktik der Ukraine macht dem riesigen Land jedoch zu schaffen: Drohnenangriffe auf Ölraffinerien. Die hinterlassen nachhaltig Schaden. Russland verliert einer Analyse zufolge Hunderttausende Barrel raffinierten Öls - pro Tag. 19.03.2024
Für Russland gearbeitet Bundeswehr-Offizier wegen Spionage angeklagtSeit August sitzt ein früherer Bundeswehrsoldat in Untersuchungshaft, weil er dem russischen Geheimdienst vertrauliche Informationen übermittelt haben soll, zu denen er durch seinen Beruf Zugang hatte. Nun soll er sich vor Gericht verantworten.19.03.2024
Putin wie Verbrecher behandelnNawalnaja richtet Forderungen an den WestenDie Wahl in Russland soll nicht anerkannt werden, fordert Julia Nawalnaja. Putin sei kein Präsident, seine "Mafia" solle als eine Verbrecherorganisation behandelt werden, sagt die Frau, die den Kampf ihres in Haft gestorbenen Mannes im Exil fortsetzen will. Der Kreml wirft der Opposition derweil "antirussische Hysterie" vor.19.03.2024
SPD zerrissen in Ukraine-PolitikDie Beleidigten schlagen um sichDie SPD pocht darauf, die Autorität des Bundeskanzlers in der Taurus-Frage anzuerkennen. Fraktionschef Mützenich stellt Kritiker in die Ecke von Kriegstreibern. Die teils wilden Attacken von manchen Sozialdemokraten decken die eigene Planlosigkeit auf.19.03.2024Ein Kommentar von Sebastian Huld
Nachfolger ist bereits im AmtRussland setzt Marine-Chef Jewmenow abStaatliche Nachrichtenagenturen in Russland bestätigen Berichte über die Absetzung von Marine-Chef Nikolai Jewmenow. Wahrscheinlich ist es die Konsequenz aus der Versenkung diverser Schiffe durch die Ukraine. Verteidigungsminister Schoigu kündigt einen besseren Schutz vor Kiews Seedrohnen an.19.03.2024
"Kein beidseitiger Konflikt"Mützenich bleibt beim "Einfrieren", Pistorius ist skeptischSPD-Fraktionschef Mützenich beharrt auf seiner viel kritisierten Idee eines "Einfrierens" des Ukraine-Krieges. Zugleich betont er, das benötige "die Zustimmung beider Kriegsparteien" - was höchst unrealistisch ist. Auch sein Parteifreund Pistorius erinnert an Erfahrungen mit dem Kreml.19.03.2024
Person der Woche: KirijenkoPutins Chamäleon, Wahl-Manipulator - und Nachfolger?Er hat die Putin-Wahl organisiert und manipuliert, er ist Politchef im Kreml, oberster Propagandist, Statthalter im Donbass und einer der wenigen Vertrauten von Putin. Er wird immer mächtiger, einige sehen in ihm gar einen denkbaren Nachfolger Putins.19.03.2024Von Wolfram Weimer