Erdogan schlägt Untersuchung vorPutin: Dammbruch ist "barbarische Tat der Ukraine"Erstmals nach der Explosion des Staudamms in Cherson meldet sich Präsident Putin zu Wort. In einem Telefonat mit dem türkischen Amtskollegen Erdogan schiebt er die Verantwortung der Ukraine zu. Die Überflutungen seien eine "ökologische und humanitäre Katastrophe großen Ausmaßes".07.06.2023
Verletzte bei "Terrorakt"Moskau: Ukrainische Saboteure sprengen Ammoniak-PipelineMehrere Menschen sollen beim Anschlag auf eine Ammoniak-Pipeline bei Charkiw verletzt worden sein. So heißt es aus Moskau. Die Pipeline ist derzeit stillgelegt, soll aber bald wieder in Betrieb gehen. Das ist auch Teil der Verhandlungen zu einer Verlängerung des Getreideabkommens.07.06.2023
Übung unter deutscher FührungUSA: "Air Defender"-Manöver ist Signal an Putin10.000 Soldaten und 250 Flugzeuge üben am kommenden Montag im bisher größten derartigen Manöver in der NATO die Luftverteidigung Europas. Obschon länger geplant, betonen US-Botschafterin Gutmann und Luftwaffen-Inspekteur Gerhartz das Zeichen, das gesetzt werden soll.07.06.2023
Söldnerchef droht ArmeeführungPrigoschin: "Es gibt entweder einen Volksaufstand oder ..."Kaum ein Tag vergeht, an dem Wagner-Chef Prigoschin nicht seine Sicht auf den Krieg und die Armeeführung kundtut. Nun raunt er etwas von "Erschießungskommandos" in naher Zukunft. Und er erklärt, warum Gehirne von Häftlingen "weiter entwickelt" seien als die durchschnittlicher Russen.07.06.2023
Russland meldet "Erfolge"Zerstörte Leopard-2-Panzer entpuppen sich als MähdrescherDie Angst vor den deutschen Leopard-Panzern ist in Russland groß. Meldungen über deren Zerstörung sind entsprechend gern gesehen im Kreml. Und die gibt es offenbar. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass es weder Leopard-Panzer noch andere Waffen waren, die zerstört wurden. 07.06.2023
Ausmaß noch nicht absehbarDammbruch-Katastrophe könnte noch viel schlimmer werdenDie verheerenden Folgen der Zerstörung des Kachowka-Staudammes sind schon jetzt spürbar. Das gesamte Ausmaß wird laut UN wohl aber erst später deutlich. Die USA rechnen mit vielen Todesopfern, die Ukraine meldet einen Trinkwasser-Notstand. Und Russland warnt vor den eigenen Minenfeldern.07.06.2023
Grünen-Chef im "Frühstart""Die Verzweiflung auf russischer Seite wächst"Der Grünen-Vorsitzende Nouripour sieht die Schuld für die Zerstörung des Staudamms im Süden der Ukraine klar bei Russland. Dies sei "eine neue Stufe der Rücksichtslosigkeit und der Dimension der Kriegsverbrechen der russischen Seite".07.06.2023
Felder könnten zu Wüsten werdenUkraine: Dammbruch trifft besonders russisch besetzte SeiteDie Überschwemmungen in der Region Cherson treffen laut ukrainischen Angaben besonders die von Russland besetzten Gebiete stark. Weil auch das Wasserkraftwerk zerstört ist, könnten die Felder in der Region bald zu Wüsten werden. 07.06.2023
Staudamm-Sprengung ändert nichtsSelenskyj sieht Kiews Offensive nicht in GefahrDass der Kreml die annektierte Krim mit der Sprengung des Staudamms vom Wasser abschneidet, erklärt sich der ukrainische Präsident ganz einfach: Moskau wisse bereits, dass es die Halbinsel und den Krieg verliere. Die Offensive sei nicht beeinträchtigt. 06.06.2023
"Angriffsversuche vereitelt"Kreml räumt überraschend Verluste nach Ukraine-Offensive einMoskau gibt nur selten Verluste in den eigenen Reihen bekannt. Ausgerechnet nach dem mutmaßlichen Beginn der ukrainischen Gegenoffensive spricht Verteidigungsminister über die gefallenen Soldaten auf russischer Seite.06.06.2023