Das Wichtigste zum DammbruchBei Cherson gibt es keine Front mehr, nur noch SchlammMitten in der Nacht bricht der Staudamm Kachowka im Süden der Ukraine durch. Gewaltige Wassermassen überfluten Dutzende Orte. Haben die Russen die Anlage in die Luft gesprengt? Oder war es eine Sabotageaktion der Ukraine, wie der Kreml behauptet? Und wurde der Damm überhaupt absichtlich zerstört? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen. 06.06.2023Von Frauke Niemeyer, Uladzimir Zhyhachou und Jan Gänger
Probleme beim Handel ohne DollarIn Indien stauen sich Russlands Öl-EinnahmenNachdem es vom Westen sanktioniert wurde, hat Russland mit Indien einen neuen Großabnehmer für sein Öl gefunden. Doch der bezahlt in Rupien. Die stauen sich jetzt im Wert von vielen Milliarden Dollar bei indischen Banken. 06.06.2023
1500 Ukrainer an einem Tag tot?Prigoschin: Russische Angaben "wilde Fantasien"Seit Monaten teilt der Chef der Söldnergruppe Wagner gegen die russische Militärführung aus. Nun stellt Prigoschin Moskauer Zahlen zu ukrainischen Gefallenen infrage. Ein solches "Massaker" sei unrealistisch.06.06.2023
Kachowka-Staudamm beschädigtWassermassen ergießen sich über Cherson - Tausende betroffenDer wichtige Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine ist eingebrochen, das angrenzende Wasserkraftwerk zerstört. Fluten strömen aus den Resten der Mauer. Die Evakuierungen laufen, in der Regionalhauptstadt Cherson sind offenbar erste Auswirkungen schon zu spüren.06.06.2023
Verletzung des Rechts auf LebenRussland wegen Nawalny-Ermittlungen verurteiltIm Jahr 2020 wird Kremlkritiker Alexej Nawalny Opfer eines Giftanschlags. Die darauffolgenden Ermittlungen Russlands wertet der Europäische Gerichtshof nun als unzureichend und verurteilt das Land zu 40.000 Euro Schadensersatz.06.06.2023
An mehreren FrontabschnittenExperten sehen deutliche Zunahme der GefechteDie Anzeichen für die erwartete ukrainische Gegenoffensive verdichten sich. Britische und amerikanische Analysten machen eine deutliche Zunahme der Kämpfe aus. Gekämpft wird auch in Frontbereichen, in denen es in den vergangenen Monaten relativ ruhig zuging.06.06.2023
Angriff bei Cherson verhindern?Staudamm-Sprengung könnte "teuflischem Kalkül" folgenSowohl die Ukraine als auch Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Sprengung des Kachowka-Staudamms. Wer dahintersteckt, ist bislang unklar. Eine Theorie ist, dass Russland damit versuche, amphibische Angriffe der Ukrainer zu stoppen, sagt Militärexperte Reisner ntv.de. 06.06.2023
Kraftquelle der SüdukraineDarum ist der Kachowka-Staudamm so wichtigAm frühen Morgen bricht der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Das Absperrbauwerk und der dazugehörige Stausee sind nicht nur für das Atomkraftwerk Saporischschja wichtig. Auch für Landwirtschaft und Energieversorgung in der Südukraine spielen sie eine wichtige Rolle.06.06.2023
Zerstörter Kachowka-StaudammSelenskyj beruft nationalen Sicherheitsrat einDie Explosionen am Kachowka-Staudamm setzen gewaltige Wassermassen frei. Präsident Selenskyj macht "russische Terroristen" verantwortlich und ruft den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine zusammen. Derweil sieht die UN-Atombehörde momentan keine Gefahr für das nahegelegene AKW Saporischschja.06.06.2023
Gebiete werden evakuiertKiew: Russen haben Kachowka-Staudamm gesprengtIn den vergangenen Monaten warnt die Ukraine immer wieder vor einer Sprengung des Staudamms Kachowka durch russische Truppen. Nun scheint das Absperrwerk zerstört. Der ukrainische Generalstab macht Moskau dafür verantwortlich.06.06.2023