Milliardenkosten für GefallenePutin muss sein Kanonenfutter teuer bezahlen100.000 russische Soldaten sollen beim Angriff auf die Ukraine bereits getötet worden sein. Noch einmal genauso viele will Russland anscheinend opfern, um Zeit für eine neue Großoffensive zu schinden. Ein menschenverachtender, aber auch teurer Plan, wenn er sich bewahrheiten sollte.22.01.2023Von Christian Herrmann
Neue Ausrichtung veröffentlichtSPD räumt Fehler in Russlandpolitik einDie SPD-Spitze legt ein Grundsatzpapier vor, wonach sich die Partei außen- und sicherheitspolitisch neu ausrichten will. So wollen die Sozialdemokraten zum einen Deutschlands Führungsrolle in Europa stärken. Zum anderen brechen sie mit ihrem Prinzip, Frieden und Sicherheit sei nur mit Russland zu erreichen.22.01.2023
Oleksandr Nowikow im Interview "Wir müssen gegen die Russen und die Korruption kämpfen"Die Ukraine kämpft um ihr Überleben - zuvorderst mit Waffen, aber auch mit Reformen gegen Korruption. Im Interview mit ntv.de sagt Oleksandr Nowikow von der Antikorruptionsbehörde NACP, was ihn optimistisch stimmt, trotz miserabler Bewertungen von außen. 22.01.2023
350.000 zusätzliche StreitkräfteLondon: Armee-Aufstockung wird schwierig für RusslandBis 2026 will Russland seine Truppenstärke von 1,15 auf 1,5 Millionen Soldaten erhöhen und neue militärische Strukturen schaffen. Laut dem britischen Geheimdienst wird der Kreml jedoch Schwierigkeiten haben, genug Streitkräfte und Ausrüstung aufzutreiben.22.01.2023
Bei Panzerlieferungen an UkraineRusslands Parlamentschef droht mit "globaler Katastrophe"Seit Kriegsbeginn gehört das Säbelrasseln zu Moskaus Strategie, um westliche Unterstützung für Kiew möglichst zu unterbinden. In die aktuelle Debatte mischt sich nun Duma-Chef Wolodin: Sollte der Westen Kampfpanzer an die Ukraine liefern, werde Russland seine Kampfhandlungen und -mittel verstärken.22.01.2023
Russische Politologin Stanowaja"Putin kämpft nicht um den Sieg"Tatjana Stanowaja ist Gründerin eines Zentrums, das westliche Institute über Entwicklungen in russischer Politik informiert. Im Interview mit ntv.de spricht sie darüber, wie der Kreml von Sanktionen profitiert, was Putins Kriegsziele sind und warum radikale Kräfte an Einfluss gewinnen. 22.01.2023
Trotz enormer KostenISW hält Verteidigung von Bachmut für sinnvollSeit Monaten kämpfen ukrainische und russische Truppen erbittert um Bachmut. London und Washington zweifeln den Nutzen der ukrainischen Verteidigung in der Region bereits an. Das Institute for the Study of War sieht das anders: Die Chance sei groß, dass Russlands Offensive so langfristig geschwächt werde. 22.01.2023
Russland droht mit VergeltungKontoschließungen zwingen RT-Frankreich in die KnieIm Februar 2022 verhängt die EU ein Sendeverbot für russische Medien. Trotzdem produziert und verbreitet der russische Staatssender RT noch in einem letzten EU-Land Programme - bis jetzt. In Frankreich zwingen nun Kontenschließungen den Sender dazu, den Laden dicht zu machen. 21.01.2023
Nur neun Prozent verlassen LandRussland hat westliche Unternehmen fest im GriffZu Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine kündigen massenhaft westliche Unternehmen ihren Rückzug aus Russland an. Doch fast ein Jahr später haben sich weit weniger Unternehmen tatsächlich zurückgezogen als ursprünglich angenommen.21.01.2023Von Clara Suchy
Die arktische SeidenstraßeChina sichert sich neue Wege in die WeltMit dem Bau der "neuen Seidenstraße" errichtet China in vielen Teilen der Welt neue Handelsrouten. Europa sieht dabei lange tatenlos zu, will jetzt aber anziehen. Doch Peking arbeitet längst am nächsten Megaprojekt: einem Weg durch die Arktis.21.01.2023Von Andrea Sellmann und Mary Abelaziz-Ditzow