Versorgung wohl nicht gefährdetBund gibt sich bei Druschba-Leck gelassenDie Reparatur dürfte Tage dauern. Dennoch scheint sich das Leck in der Ölpipeline Druschba in Polen nicht gravierend auf Deutschland auszuwirken. Diesen Eindruck vermitteln zumindest Politiker und das betroffene Unternehmen. Die Suche nach der Ursache des Störfalls dauert an.12.10.2022
Angriffe auf zivile ZieleRusslands neue FrontMit ihren Angriffen auf zivile Ziele, vor allem auf Stromkraftwerke, hat Russland eine neue Front im Krieg gegen die Ukraine eröffnet. Es geht dabei offenbar nicht nur um Rache für die Krim-Brücke. Rollende Stromausfälle beeinträchtigen bereits jetzt das öffentliche Leben.12.10.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Gouverneure berichten von BefehlKreml bestreitet zweite EinberufungswellePutins Teilmobilmachung sorgt in Russland für Unruhe und Massenflucht. Als zwei Gouverneure nun eine zweite Einberufungswelle ankündigen, wiegelt der Kreml eilig ab. Derweil gibt es Berichte über massive Rekrutierungen in Gefängnissen und Straflagern. 12.10.2022
"Muss nur den Hahn aufdrehen"Putin bringt Nord Stream 2 und Turkstream ins SpielFür Russlands Präsidenten Putin sind die Lecks an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 "ein Akt internationalen Terrorismus". Einen möglichen Drahtzieher hat der Kremlchef bereits im Kopf. Um die Energielieferungen nach Europa zu sichern, hat der Staatschef zwei Möglichkeiten vor Augen.12.10.2022
Ukraine "braucht mehr davon"Stoltenberg dringt auf weitere LuftabwehrwaffenMit der Lieferung des deutschen Waffensystems IRIS-T SLM habe "eine neue Ära der Luftabwehr begonnen", heißt es aus der Ukraine. NATO-Generalsekretär Stoltenberg betont derweil die Dringlichkeit weiterer Lieferungen. Momentan seien Luftabwehrsysteme oberste Priorität.12.10.2022
Ukrainische Flugabwehr effektivBriten attestieren russischer Luftwaffe geringe SchlagkraftNach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums stellt die ukrainische Luftabwehr die russischen Kampfjets vor erhebliche Probleme. Die Schwäche der Luftwaffe sei eines der größten Probleme Moskaus, heißt es aus London. Auch der Einsatz iranischer Drohnen könne das nicht kompensieren.12.10.2022
Ex-General Domröse bei ntv.de"Putin wird sich nicht so leicht geschlagen geben"Die Krim-Brücke beschädigt, ukrainische Gegenoffensiven im Nordosten und Süden des Landes - für Putin läuft derzeit vieles nicht nach Plan. Ist er nun zu einer weiteren Eskalation bereit? Der ehemalige General Domröse will einen russischen Atomwaffeneinsatz nicht ausschließen. Der Preis dafür wäre aber enorm.12.10.2022
NATO weitet Präsenz ausStoltenberg: Russische Angriffe "Zeichen von Schwäche"Die NATO geht davon aus, dass sich der Krieg noch länger hinziehen wird. Die Bündnisstaaten wollen deshalb die Produktion von Waffen erhöhen, um Vorräte aufzufüllen. Zudem soll die Präsenz der Flotte an der Ost- und Nordsee verdoppelt werden.11.10.2022
Berliner Gericht erlaubt AktionPanzerwrack darf gegenüber russischer Botschaft stehenMit vielen Einwänden wollen die Behörden des Berliner Bezirks Mitte die zeitlich begrenzte Ausstellung eines Panzerwracks vor der russischen Botschaft untersagen. Doch ein Berliner Gericht wischt die Bedenken ausnahmslos vom Tisch.11.10.2022
UN: mögliche KriegsverbrechenRussland bombardiert erneut ukrainische StädteRussland setzt seine Raketenangriffe auf die Ukraine fort. Erneut werden zahlreiche Raketen und Kampfdrohnen auf wichtige Infrastrukturanlagen abgefeuert. NATO-Staaten Osteuropas verurteilen die Angriffe scharf. Der UN-Menschenrechtsrat spricht gar von möglichen Kriegsverbrechen Russlands. 11.10.2022