Bedrohung für vereintes EuropaSelenskyj: Russland führt "offenen Gas-Krieg"Er spricht von "Terror" und einem "offenen Gaskrieg" gegen Europa: Der ukrainische Präsident Selenskyj wählt scharfe Worte für Russland, weil der russische Staatskonzern Gazprom den Gashahn nach Deutschland erneut weiter zudreht. Der Westen müsse "zurückschlagen".26.07.2022
Verbrauch um 15 Prozent senkenEU-Staaten einigen sich auf Gas-NotfallplanDer Weg für einen Gas-Notfallplan in der EU ist offenbar frei: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten haben sich einem Bericht zufolge in der Nacht einigen können. Der Kompromiss hat jedoch auch seinen Preis.26.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSelenskyj entlässt Befehlshaber in Ostukraine - Gazprom halbiert deutsche GaslieferungenPräsident Selenskyj nimmt weitere Personaländerungen vor. Dieses Mal trifft es Generalmajor Halahan, der den Posten als Leiter der Streitkräfte im Osten räumen muss. Derweil muss sich Deutschland darauf einstellen, ab Mittwoch weniger Gas vom russischen Staatskonzern Gazprom zu bekommen.25.07.2022
"Russland bricht Verträge"Habeck wirft Putin "perfides Spiel" beim Gas vorKreml-Chef Putin macht seine Drohung wahr: Der russische Staatskonzern Gazprom dreht den Gashahn nach Deutschland weiter zu. Als Grund gibt das staatliche Unternehmen Probleme bei der Reparatur von Turbinen an. Dafür kritisiert Bundeswirtschaftsminister Habeck den russischen Präsidenten scharf.25.07.2022
Angriff behindert Ausfuhr nichtUkraine erwartet Getreide-Export "in dieser Woche"Russland beschießt die Hafenstadt Odessa, obwohl es mit der Ukraine ein Abkommen für die reibungslose Verschiffung von Getreide schließt. Doch das hält die Regierung in Kiew nicht davon ab, den Export weiter vorzubereiten. Sie wagt eine optimistische Prognose.25.07.2022
Reaktion auf Gazprom-DrosselungEuropäischer Gaspreis steigt deutlichNach der angekündigten Reduzierung der Gaslieferungen durch den russischen Staatskonzern Gazprom ziehen die Gaspreise merklich an. Der europäische Future steigt um mehr als sieben Prozent auf 175 Euro je Megawattstunde.25.07.2022
Komplizierter Getreide-TransitIm Schwarzen Meer droht Seeminen-SlalomfahrtDas Getreideabkommen lässt darauf hoffen, dass über 20 Millionen Tonnen Getreide bald die ukrainischen Häfen verlassen. Doch der Schiffstransit ist hochgefährlich, denn eine Räumung der Seeminen hätte "zu viel Zeit in Anspruch genommen". Die Frachter erwartet deshalb eine riskante Slalomfahrt.25.07.2022Von Kevin Schulte
Wegen Reparatur einer TurbineGazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent Kurz nachdem die Ostseepipeline Nord Stream 1 wieder in Betrieb gegangen ist, drosselt der russische Staatskonzern Gazprom ab Mittwoch die Lieferungen nach Deutschland erneut. Insgesamt sollen nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag fließen.25.07.2022
Erfolg mit US-RaketenwerfernKiew: Russische Munitionsdepots durch HIMARS zerstörtNach Angaben des ukrainischen Militärs zeigen die von den Vereinigten Staaten gelieferten Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS Wirkung im Kampf gegen die russischen Invasoren. Demnach gelingt mit dem System ein Schlag auf 50 Lager, in denen die Truppen des Kremls Munition aufbewahren.25.07.2022
Vom Krieg schwer getroffenRussische Luftfahrt verliert Millionen PassagiereErst schwinden die Passagierzahlen in der Corona-Krise, dann setzt der Angriff auf die Ukraine der Flugbranche Russlands in Form von Flugverbotszonen zu. Der Kreml will nun die Branche staatlich unterstützen.25.07.2022