Streit um Hambacher ForstRWE-Chef beklagt fehlenden Rückhalt BerlinsFür die Eskalation im Konflikt um die Rodung des Hambacher Forsts ist aus Sicht von RWE die Bundesregierung mitverantwortlich. Die parallel laufenden Gespräche in der Kohlekommission hätten zu einer Verknüpfung beider Streitthemen geführt. Kritik erntet auch der BUND. 01.11.2018
"Zerstörerische Technologie"Tausende Kohlegegner protestieren wiederIm Rheinland finden sich Tausende Umweltaktivisten zusammen, um gegen Kohlestrom zu demonstrieren. Sie blockieren die Gleise der "Hambachbahn", einige besetzen einen Bagger. Die Polizei greift ein - auch um die Protestler zu schützen, heißt es.27.10.2018
Aktion gegen BesetzerPolizei räumt Häuser auf RWE-GeländeDie Polizei löst ein neues Protestcamp des Bündnisses "Ende Gelände" im rheinischen Braunkohlerevier des Konzerns RWE auf. Sie warnt zudem vor weiteren Blockaden. Den 109 beteiligten Aktivisten droht bereits ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs.25.10.2018
"Schmuddelkinder der Nation"Kohlekumpel kämpfen um Jobs und RespektIn Bergheim in Nordrhein-Westfalen protestieren Tausende Menschen für den Erhalt der Braunkohleförderung. Viele von ihnen sind RWE-Mitarbeiter. Sie haben Angst um ihre Arbeitsplätze - und fordern eine faire Behandlung.24.10.2018
Weiter Streit um Hambacher ForstKohlegegner errichten neues ProtestcampIm Ringen um die Zukunft des Hambacher Forsts macht ein Protestbündnis früher als genehmigt gegen die Kohleindustrie mobil. Die Aktivisten nennen dafür pragmatische Gründe. Derweil solidarisieren sich Dutzende Promis mit den Umweltschützern.23.10.2018
Protestler ziehen vor PrivathausKohlekritikerin fühlt sich von Demo bedrohtSie skandieren "Hambi weg" und "Grothus raus". Rund 100 Teilnehmer einer Gewerkschafts-Demo ziehen vor das Privathaus von Antje Grothus. Sie vertritt Betroffene des Braunkohle-Tagebaus in der Kohlekommission. Die Polizei duldet das Treiben.17.10.2018
Angst vor JobverlustRWE-Mitarbeiter blockieren TagebaueWeil der Hambacher Forst vorerst nicht gerodet werden darf, will RWE Arbeitsplätze streichen. Deshalb demonstrieren im Rheinischen Braunkohlerevier nach den Umweltschützern nun die Mitarbeiter des Energiekonzerns. Wegen einer Aktion ermittelt die Polizei.15.10.2018
Rodungsstopp im Hambacher ForstRWE kündigt Stellenabbau anDer Rodungsstopp im Hambacher Forst könnte für die Beschäftigten von RWE Folgen haben. Laut Konzernchef Schmitz müssen Arbeitsplätze gestrichen werden. Den finanziellen Schaden für RWE hält er für überschaubar.13.10.2018
Für Einsatz im Hambacher ForstPolizisten erhalten Sonderurlaub Wochenlang ist es im Hambacher Forst wegen der geplanten Rodung zu Ausschreitungen gekommen. Dabei waren rund 31.000 Polizisten im Einsatz. Laut Innenminister Herbert Reul verdienen sie dafür eine "ganz besondere Wertschätzung".12.10.2018
Entscheidung des OVG Münster BUND feiert nächsten Erfolg gegen RWENach dem Rodungsstopp im Hambacher Forst versetzt der BUND dem Energiekonzern den nächsten Schlag. Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster erreicht die Naturschutzorganisation, dass eine Regelung zum Tagebau neu verhandelt werden darf.09.10.2018