Kühlwasser für SaporischschjaIAEA: Sinkender Stausee-Pegel könnte AKW-Sicherheit gefährdenIm Süden der Ukraine wird der Kachowka-Staudamm zerstört. Der Stausee ergießt sich und sein Pegel sinkt. Für das AKW Saporischschja ist dies nach Ansicht der IAEA eine Gefahr. Schon in wenigen Tagen könnte der Wasserstand nicht mehr ausreichen, Brennstoff ausreichend zu kühlen.06.06.2023
Zerstörter Kachowka-StaudammSelenskyj beruft nationalen Sicherheitsrat einDie Explosionen am Kachowka-Staudamm setzen gewaltige Wassermassen frei. Präsident Selenskyj macht "russische Terroristen" verantwortlich und ruft den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine zusammen. Derweil sieht die UN-Atombehörde momentan keine Gefahr für das nahegelegene AKW Saporischschja.06.06.2023
Deportationen und PässeWie Russland an der Russifizierung der besetzten Gebiete arbeitetWer in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine nicht Russe werden will, muss künftig damit rechnen, deportiert zu werden. Die Maßnahmen könnten als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Moskau will offenbar Fakten schaffen, bevor es zu spät ist.16.05.2023Von Denis Trubetskoy, Kiew
Automatische Waffen auf DächernBetreiber von AKW Saporischschja sieht dramatische LageStändig Explosionen im Umfeld und überall Minen: Die Lage am AKW Saporischschja ist bedrohlich ernst. In einem Interview schildert der Chef der Betreiber, warum auch die russischen Evakuierungen ein Problem sein können.10.05.2023
Räumungen in FrontnäheRussland: 1500 Menschen in Saporischschja umquartiertIn Erwartung der ukrainischen Gegenoffensive trifft die russische Seite Vorkehrungen in den besetzten Gebieten. So werden zunächst Gebiete in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine evakuiert. Die Mitarbeiter des AKW bleiben zwar - dies beruhigt IAEA-Chef Grossi jedoch nicht. 07.05.2023
Lage um AKW SaporischschjaIAEA sieht steigende Gefahr eines AtomunfallsDie Situation im Gebiet um das ukrainische Kernkraftwerk Saporischschja beunruhigt den Chef der Internationalen Atombehörde. Er warnt vor einem "drohenden schweren Atomunfall" und fordert erneut eine Vereinbarung zwischen den beiden Kriegsparteien.06.05.2023
Sandsäcke auf Dächern gestapeltLondon: Russen bereiten sich auf Kämpfe um Atomkraftwerk vorSollten die ukrainischen Streitkräfte eine Offensive starten, könnten sie ziemlich schnell vor den Toren des Kernkraftwerks Saporischschja stehen. Das halten die Russen seit über einem Jahr besetzt - und bereiten sich vor Ort wohl auf ein solches Szenario vor.27.04.2023
Kiew bereitet Gegenoffensive vorCherson ist nicht der große StoßMit der Überquerung des Flusses Dnipro gelingt den Ukrainern bei Cherson ein Vorstoß auf russisch besetztem Gebiet. Was die Ukrainer dort vorhaben, ist aber unklar - denn für einen Gegenangriff im großen Stil eignet sich die Gegend eher nicht. Trotzdem deutet vieles auf intensive Vorbereitungen hin.26.04.2023Von Vivian Micks
Für schnelleres KriegsendeSelenskyj dringt auf Druck bei SanktionenWestliche Staaten haben eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Russland verhängt. Allerdings findet Moskau immer noch Mittel und Wege, sie zu umgehen. Der ukrainische Präsident appelliert an die Verbündeten, die Strafmaßnahmen durchzusetzen. 23.04.2023
Elfjährige und ein Mann sterbenRussland beschießt Saporischschja mit RaketenIn der Nacht starten die Kremltruppen erneut Raketenangriffe auf das südukrainische Saporischschja. Dabei wird ein Wohnhaus zerstört, ein Mann und ein Mädchen werden getötet. Derweil wenden sich immer mehr ukrainische Christen vom Kalender der russisch-orthodoxen Kirche ab.09.04.2023