Kritischer RohstoffStatt Milliarden für Intel brauchen wir eine neue Chip-StrategieMikrochips sind lebenswichtig für die deutsche Industrie. Sie müssen aber keineswegs aus Magdeburg kommen. Das vorläufige Aus für das Intel-Werk sollte die Bundesregierung zum Anlass nehmen, eine effizientere und für den Steuerzahler günstigere Halbleiter-Strategie zu entwickeln.17.09.2024Ein Kommentar von Max Borowski
US-Konzern kürzt Investitionen Intel legt Bau von Chipfabrik in Magdeburg auf EisZehn Milliarden Euro wollte allein die Bundesregierung beisteuern, um den Chiphersteller Intel nach Ostdeutschland zu locken. Dennoch macht das Unternehmen nun einen Rückzieher. Aus dem ersehnten Leuchtturmprojekt für Magdeburg wird vorerst nichts. 16.09.2024
Milliarden reichen nichtDeutschlands Stahlwerke rufen um HilfeTeure Energie, schwache Konjunktur und billige Konkurrenz: Die Stahlbranche steht unter Druck und soll gleichzeitig eine teure Öko-Transformation stemmen. Zwar unterstützt der Staat die Industrie schon mit Milliarden. Landesregierungen, Unternehmen und Gewerkschaften fordern aber mehr als Geld. 16.09.2024
"War schon immer Irrsinn"FDP lehnt neue E-Auto-Prämie für VW abEuropas größter Autobauer steckt in einer schweren Krise. Der Regierungschef der niedersächsischen Heimat schlägt als Rettung eine neue staatliche Förderung für Elektroautos vor. Der FDP-Fraktionschef hält das für "Irrsinn" und "besserwisserische Industriepolitik".14.09.2024
Sparpläne gefährden WerkBeerdigt Intel das Milliardenprojekt in Magdeburg?Intel will schnell Milliarden sparen und 15.000 Jobs streichen. Das könnte für die geplante Chipfabrik in Magdeburg das Aus bedeuten. Die Entscheidung dürfte in Kürze fallen.06.09.2024Von Jan Gänger
Erst E-Autos, jetzt KäseWie geht es im Handelszoff zwischen EU und China weiter?Der Handelszwist zwischen China und der EU droht in die befürchtete Streitspirale zu rutschen. China baut eine Drohkulisse mit Lebensmittelzöllen auf.25.08.2024Von Victoria Robertz
Manche Bagger rollen späterWie steht es um die vielen angekündigten Chip-Fabriken?In Dresden feierte die Politikprominenz den lang erwarteten Spatenstich des milliardenschweren TSMC-Werks. Andere Großprojekte der Halbleiterindustrie kämpfen derweil mit Schwierigkeiten und Verzögerungen.24.08.2024Von Niklas Wirminghaus
"Eskalation im Handelskonflikt"Peking tobt wegen geplanter EU-Zölle auf E-AutosBrüssel und Peking streiten seit Monaten über die Zölle auf E-Autos aus China. Jüngst verkündet die EU einige Anpassungen - rückwirkende Zahlungen sind damit vom Tisch. An der Haltung der Volksrepublik ändert das jedoch nichts. Brüssel müsse eine "Eskalation im Handelskonflikt" vermeiden, heißt es.21.08.2024
Künftige Aufschläge aber möglichEU verschont Chinas E-Auto-Bauer vor rückwirkenden ZöllenChinas E-Auto-Bauer verkaufen immer mehr Fahrzeuge. Die EU fährt verbal die Krallen aus und droht Strafzölle an, künftige und rückwirkende. Letztere kassiert die Kommission nun aber. Und auch in der Zukunft müssen BYD, Geely und Co. wohl nicht so tief in die Tasche greifen, wie befürchtet. 20.08.2024
Die Fünf-Milliarden-Euro-FrageZündet die TSMC-Fabrik in Dresden den Job-Turbo?Halbleiter-Hotspot Sachsen: In Dresden wird der erste Spatenstich für eine Chipfabrik des taiwanischen Herstellers TSMC gesetzt. Die Erwartungen sind hoch: Die Fabrik soll der Region Tausende Jobs bringen. Doch nicht alle sind von den Plänen überzeugt.20.08.2024Von Juliane Kipper