Insolvenzverwalter-Verbandschef "Anstieg der Insolvenzen ist auch eine gute Nachricht für die Wirtschaft"Dank politischer Eingriffe gab es in den vergangenen Jahren kaum Unternehmenspleiten in Deutschland. Das ändert sich. Die Zahl der Insolvenzen steigt steil an. Deutschlands oberster Vertreter der Insolvenzverwalter, Christoph Niering, will im ntv.de-Interview dennoch nicht von einer "Pleitewelle" sprechen. Für die Wirtschaft sei es wichtig, dass wieder mehr Unternehmen pleitegingen. 19.06.2024
Nur 53.500 Bauanträge gebilligtKrise beim Wohnungsbau hält trotz hoher Nachfrage anIm vergangenen Jahr gibt es so wenige Baugenehmigungen wie seit 2012 nicht mehr. Trotz Wohnungsmangel setzt sich der Rückgang auch im ersten Quartal ungehindert fort. Verbände bemängeln die Teuerungen bei den Baukosten und pochen auf Subventionierungen und Lockerungen der Energiestandards.17.05.2024
Mehr finanzieller SpielraumWirtschaftsweise wirbt für Schuldenbremsen-ReformWährend Bundesfinanzminister Lindner weiterhin an ihrer jetzigen Form festhält, werden immer mehr Stimmen bezüglich einer Reform der Schuldenbremse laut. Auch Wirtschaftsweise Schnitzer zeigt sich diesbezüglich offen. Zusätzlich schlägt sie einen Subventionsabbau vor.03.05.2024
Baugenehmigungen eingebrochenLinken-Chefin fordert 20 Milliarden für WohnungsbauDie Zahl der Baugenehmigungen sinkt, die Wohnungsnot in Deutschland wächst. Linken-Chefin Wissler sieht die Bundesregierung in der Pflicht und fordert einen Fonds in Milliardenhöhe. Sie hat konkrete Vorstellungen, wie das Geld eingesetzt werden könnte, um beim Bau von bis zu 150.000 Wohnungen zu helfen.19.04.2024
Neue Regeln für FinanzmarktBrüssel will Investitionsflüsse kräftig ankurbelnUnternehmen investieren gerne in China oder den USA, weil sie dort die Vorteile eines einheitlichen Finanzmarkts genießen. Die Staats- und Regierungschefs der EU suchen nun nach Wegen, um den Binnenmarkt zu stärken. Sie wollen konkurrenzfähig bleiben. Beim Thema Steuern gibt es aber Streit.18.04.2024
Schreckensszenario der Windkraft"China drückt einen Knopf und in Deutschland wird es dunkel"Nur für den deutschen Ausbau der Windkraft auf See sind bis zu neue 7000 Windräder in Eiffelturm-Größe notwendig. Dafür fehlen allerdings Hafenflächen und Schiffe. Ein noch größeres Problem ist die chinesische Konkurrenz, wie die Präsidentin des Bundesverbands Windenergie im Interview erklärt.18.04.2024
"Expandieren oder sterben"Chinas Solarfirmen wollen jetzt auch westliche StaatshilfenChina flutet die Welt mit günstigen, stark subventionierten Solarmodulen. Das verärgert europäische wie amerikanische Unternehmen. Die USA und die EU diskutieren Einfuhrverbote und Strafzölle, doch chinesische Solarfirmen sind längst einen Schritt weiter.17.04.2024Von Christian Herrmann
Neuer Gebäudetyp E?Habeck und Geywitz gegen Bau-DauersubventionenDas Baugewerbe ist durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der vergangenen Jahre in den Krisen-Dauermodus geraten. Forderungen nach einer Ad-hoc-Milliardenförderung lehnen der Wirtschafts- und die Bauministerin aber ab - und nähern sich der Branche über andere Vorschläge.11.04.2024
IFW nennt ProfiteureChina subventioniert 99 Prozent seiner börsennotierten FirmenMit einer Reihe von Hilfen greift der chinesische Staat einheimischen Unternehmen unter die Arme. Vor allem Hersteller grüner Technologien profitieren. Für die EU ist diese Subventionspraxis schädlich. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft rät zum Verhandeln.10.04.2024
"Bevor es zu spät ist"EU nimmt sich chinesische Windturbinenbauer vorImmer wieder steht China im Verdacht, Wirtschaftszweigen mit Geld massiv unter die Arme zu greifen und so den Wettbewerb zu verzerren. Nachdem die europäische Solarindustrie so weitgehend in die Knie gezwungen wurde, will die EU im Fall der Windturbinen-Hersteller frühzeitig gegensteuern.09.04.2024