Nach Druck von BauernEU plant wieder Zölle für Agrarprodukte aus der UkraineWegen des russischen Angriffs setzte die EU 2022 Zölle auf ukrainische Importe aus - sehr zum Unmut der Bauern in Osteuropa. Nun kommt die EU ihnen entgegen und will einige Zölle wieder erheben.20.03.2024
Einige Länder sollen mehr zahlenEstland fordert 0,25 Prozent des BIP für Ukraine-HilfenDeutschland wird oft vorgeworfen, zu wenig für die Ukraine zu tun. Zu Unrecht, findet Estlands Regierungschefin Kallas. Bei ihrem Besuch in Berlin nimmt sie das Gastgeberland in Schutz und kritisiert gleichzeitig andere, auch "große Länder". Zudem stellt sie einen Plan vor, wie man Russland "übertrumpfen" könnte. 19.03.2024
Risiko im aufkommenden WahlkampfCDU stellt sich bei Taurus gegen Mehrheit der AnhängerCDU und CSU fordern die Bundesregierung auf, der Ukraine den Taurus zu liefern. Doch damit stellen sich die beiden Parteien nicht nur gegen die Mehrheit der Deutschen, sondern auch gegen die überwiegende Zahl der eigenen Anhänger. Ein Wagnis im aufkommenden Wahlkampf.19.03.2024Von Volker Petersen
"Wo immer sie sich aufhalten"Putins Geheimdienst soll "Verräter" jagenKreml-Gegner kommen auch im Ausland immer wieder gewaltsam zu Tode. Dabei soll die Jagd auf "Verräter" nach Wladimir Putins Wunsch jetzt erst richtig beginnen. Das "Gesindel" solle bestraft werden, fordert der Kreml-Chef wenige Tage nach der Präsidentschaftswahl von seinem Geheimdienst FSB. 19.03.2024
Nach der Wahl in Russland"Was die russische Bevölkerung denkt, ist völlig egal"Warum ist der Moskauer Oberschicht europäische Seife wichtiger als der Krieg im Nachbarland? Der russische Journalist Vladimir Esipov erklärt den Mangel an Mitgefühl auch mit der Armutserfahrung vieler Russen in den 1990er-Jahren.19.03.2024
Angriffe auf RaffinerienUkrainische Drohnen kosten Russland 600.000 Barrel Öl pro TagRusslands Wirtschaft ist trotz Sanktionen widerstandsfähig. Eine besondere Taktik der Ukraine macht dem riesigen Land jedoch zu schaffen: Drohnenangriffe auf Ölraffinerien. Die hinterlassen nachhaltig Schaden. Russland verliert einer Analyse zufolge Hunderttausende Barrel raffinierten Öls - pro Tag. 19.03.2024
SPD zerrissen in Ukraine-PolitikDie Beleidigten schlagen um sichDie SPD pocht darauf, die Autorität des Bundeskanzlers in der Taurus-Frage anzuerkennen. Fraktionschef Mützenich stellt Kritiker in die Ecke von Kriegstreibern. Die teils wilden Attacken von manchen Sozialdemokraten decken die eigene Planlosigkeit auf.19.03.2024Ein Kommentar von Sebastian Huld
Umfrage zum Ukraine-KriegSoll die Ukraine verhandeln? Deutsche gespaltenDie Ukraine will mit Russland nicht über einen Frieden verhandeln, solange der Aggressor weite Teile des Landes besetzt hält. Knapp die Hälfte der Deutschen unterstützt diese Haltung, die andere Hälfte findet dies falsch.19.03.2024
"Kein beidseitiger Konflikt"Mützenich bleibt beim "Einfrieren", Pistorius ist skeptischSPD-Fraktionschef Mützenich beharrt auf seiner viel kritisierten Idee eines "Einfrierens" des Ukraine-Krieges. Zugleich betont er, das benötige "die Zustimmung beider Kriegsparteien" - was höchst unrealistisch ist. Auch sein Parteifreund Pistorius erinnert an Erfahrungen mit dem Kreml.19.03.2024
Seit Russlands Ukraine-KriegBundesamt hält Nuklearwaffenangriff für wahrscheinlicherDie Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz hält die Lage am AKW Saporischschja für besorgniserregend. Und nicht nur das. "Das Risiko einer Straftat im Umgang mit radioaktiven Stoffen oder gar eines Nuklearwaffenangriffs" sei wahrscheinlicher geworden, befürchtet sie.19.03.2024