Wieduwilts WocheDas war ein guter Tag für PutinDer europäische Kiew-Besuch mit Kanzler Scholz produziert Bilder, simuliert Handeln, stiftet EU-Identität - aber der Ukraine hilft er nicht.17.06.2022Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Rat entscheidet kommende WocheKommission empfiehlt EU-Kandidatenstatus für UkraineGeht es nach dem Willen der EU-Kommission, sollen die Ukraine sowie Moldau eine EU-Beitrittsperspektive bekommen. Jetzt liegt der Ball bei den Staats- und Regierungschefs, sie müssen einstimmig entscheiden, ob die Länder Kandidaten werden. Und genau das dürfte kompliziert werden.17.06.2022
Otte im "ntv Frühstart""Wir haben mehr erwartet von unserem Kanzler"CDU-Verteidigungsexperte Otte kritisiert, dass ein EU-Kandidatenstatus der Ukraine aktuell wenig hilft. "Die Todeswalze Russland geht jeden Tag voran", sagt er im "ntv Frühstart".17.06.2022
Kreml-Herrscher will Zar werdenWaffenstillstand? Für Putin vermutlich nur eine PauseJe länger der russische Angriff auf die Ukraine dauert, desto mehr stellt sich die Frage: Wie kann dieser Krieg enden? Italien und Ungarn drängen auf einen schnellen Waffenstillstand, doch die Ukraine und andere Nachbarn Russlands befürchten für diesen Fall einen faulen Frieden.17.06.2022Von Kevin Schulte
Die Krux mit der UkraineWas der EU-Kandidatenstatus bedeutetKommt die Ukraine ihrem Ziel, dem Beitritt in die Europäische Union, einen Schritt näher? Die EU-Kommission muss ihre Empfehlung abgeben, ob das kriegsgebeutelte Land den Kandidatenstatus erhält. Dieses Signal der Unterstützung ist aber auch an mehrere Folgeentscheidungen gekoppelt.17.06.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj feiert "historischen Tag" - Städte im Donbass unter heftigem russischen FeuerIn der Ukraine hallt der Scholz-Besuch nach. Präsident Selenskyj feiert die Zusagen als "historisch", Kiews Bürgermeister Klitschko "freut sich riesig" und auch Botschafter Andrij Melnyk stimmt in die Lobeshymnen ein. In der Ostukraine stehen ukrainische Stellungen weiter unter heftigem Beschuss. 17.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Truppen im Osten unter Druck - Scholz und Macron für EU-Beitritt des LandesZwei Mal schrillt der Luftalarm während des lang erwarteten Kiew-Besuchs des Bundeskanzlers. Scholz und die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien und Rumänien machen ein wichtiges Versprechen. Derweil berichtet die Ukraine von schweren russischen Angriffen in Luhansk und Donezk.16.06.2022
Vier Männer in KiewAm Ende sagt Scholz "Slava Ukraini"Nun war er doch noch da - Bundeskanzler Scholz trifft in Kiew Präsident Selenskyj. Gemeinsam mit Macron, Draghi und dem rumänischen Präsidenten Iohannis hat er eine wichtige Botschaft. Dabei geht es nicht nur um den Kandidatenstatus für den EU-Beitritt.16.06.2022Von Volker Petersen
Scholz in der UkraineOhne Waffen war dieser Besuch sinnlosSymbole sind wichtig, sehr wichtig sogar. In Kiew signalisiert Kanzler Scholz der deutschen Öffentlichkeit, dass der Krieg nicht bald vorbei sein wird. Eine Botschaft gibt es auch in Richtung Moskau. Doch nun müssen Waffenlieferungen folgen.16.06.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
"Scheindebatte" vs. "Historisch"Scholz erntet Kritik und Lob nach Kiew-AuftrittDer Bundeskanzler spricht sich in Kiew deutlich für eine EU-Beitrittsperspektive der Ukraine aus, hat aber im Gegensatz zu seinem französischen Mitreisenden Macron keine neuen Waffenversprechen im Gepäck. Von seinen Regierungspartnern bekommt er Lob, aus der Union und von der Linken Kritik.16.06.2022