Kurz nach EroberungMoskau provoziert mit "Luhansk-Platz"Der Platz vor der britischen Botschaft in Moskau soll zukünftig nach dem eroberten ostukrainischen Gebiet benannt werden. Da die Adresse vor der US-Botschaft bereits auf das Nachbargebiet Donezk verweist, sind beide Namen der von Putin als unabhängig anerkannten "Volksrepubliken" prominent vertreten. 04.07.2022
Bericht über BeförderungVerlässt Melnyk Deutschland?Seit Monaten ist Andrij Melnyk dauerpräsent in Deutschland. Unermüdlich und mit teils wenig diplomatischen Mitteln kämpft er für die Belange seines von Russland überfallenen Landes. Einem Bericht zufolge könnte er nun innerhalb des Staatsdienstes der Ukraine aufsteigen.04.07.2022
"Schmerzhaft, nicht kritisch"Gouverneur ordnet Rückzug aus Lyssytschansk einWochenlang hat die Stadt Lyssytschansk dem russischen Dauerfeuer Stand gehalten. Am Sonntag befiehlt das ukrainische Militär den geordneten Rückzug. Dem Gouverneur der Region Luhansk tut der Verlust in der Seele weh, aber eine Wende im Krieg sieht er darin nicht. 04.07.2022
Geld soll von Oligarchen kommenUkraine fordert 750 Milliarden Dollar für WiederaufbauSeit Monaten bombardiert Russland weite Teile der ukrainischen Infrastruktur. Für Reparaturen seien nun mindestens 750 Milliarden Dollar vonnöten, erklärt Regierungschef Schmyhal auf einer Wiederaufbau-Konferenz in Lugano. Zur Finanzierung solle man Vermögenswerte russischer Oligarchen heranziehen.04.07.2022
Putin zeichnet Generäle ausRussland setzt "Spezial-Operation" nach Eroberung von Luhansk fortDie Eroberung der Region Luhansk ist erreicht, aber offenbar nicht das Endziel im Kreml. Nach einem Gespräch zwischen Präsident Putin und Verteidigungsminister Shoigu wird die Fortsetzung der Kampfhandlungen verkündet. Die Truppen rücken auf die nächsten Großstädte vor. 04.07.2022
Für die "Sache des Friedens"Papst will nach Moskau und Kiew reisenWiederholt kritisiert Papst Franziskus den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit scharfen Worten. Nun erwägt der Pontifex eine Reise nach Moskau, um im Gespräch mit Putin unmittelbar der "Sache des Friedens zu dienen". Auch Kiew würde er danach gern besuchen.04.07.2022
Ballungsraum Slowjansk Russen rücken auf nächstes Ziel im Osten vorLyssytschansk bringen die russischen Truppen vorerst unter ihre Kontrolle. Das nächste Ziel der Angreifer heißt Slowjansk, sowohl von Norden als auch Osten ziehen sie die Schlinge enger. Der Ballungsraum zählt zum Hauptquartier der ukrainischen Verteidigungskräfte im Donbass.04.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj gibt Lyssytschansk nicht auf - Kreml wirft Westen Kriegstreiberei vorDie ukrainischen Truppen ziehen sich aus Lyssytschansk zurück, verloren sei die Stadt im Osten des Landes aber noch nicht, sagt Präsident Selenskyj. Mit modernen Waffen wolle man zurückkommen. Und die sollen aus Deutschland kommen, fordert Grünen-Politiker Hofreiter.04.07.2022
Kiew bestreitet BerichteSchoigu vermeldet völlige Kontrolle über LuhanskSeit Tagen ist Lyssytschansk heftig umkämpft. Nun meldet Moskau: Man habe die Stadt eingenommen - und kontrolliere das ganze Gebiet Luhansk. Die Ukraine widerspricht prompt. Lyssytschansk sei nicht komplett von Russen kontrolliert und der Donbass nicht verloren. Aber die Lage sei "sehr intensiv".03.07.2022
"Tag und Nacht wird bombardiert"Einwohner von Siwersk zermürbt vom DauerbeschussSiwersk ist einer von vielen Orten in der Ukraine, in denen das Leben für die Bewohner zur Hölle geworden ist. "Seit drei Monaten haben wir weder Strom noch Gas", klagt eine Bewohnerin. Sie wohnt schon lange in ihrem Keller und hält dies Leben kaum mehr aus.03.07.2022