Der Kriegstag im Überblick"Region Kiew befreit" - Russische Truppen wenden sich nach OstenAm 38. Tag des Krieges gegen die Ukraine kann die Hauptstadt-Region vorsichtig aufatmen. Die russischen Angreifer sind besiegt oder abgezogen. Nun offenbart sich auch dort das Ausmaß der Verheerungen. Präsident Selenskyj bereitet die Menschen im Osten und Süden des Landes auf schwere Kämpfe vor.02.04.2022
Ukraine erwartet Kämpfe im OstenGrauenhafte Szenen in befreiten Kiewer VorortenNach der Zurückdrängung der russischen Truppen um Kiew kommen die ersten Berichterstatter in die befreiten Vororte. Ihnen bieten sich Bilder des Grauens. In Butscha etwa liegen zahlreiche tote Zivilisten auf der Straße. Mitunter erwecken die Szenen den Eindruck von Hinrichtungen.02.04.2022
Seit Wochen vermisstUkrainischer Journalist tot bei Kiew gefundenWochenlang ist ein ukrainischer Fotograf verschwunden, nun wird seine Leiche nördlich von Kiew entdeckt. Laut ukrainischer Generalstaatsanwaltschaft ist er von russischen Soldaten erschossen worden. Der 40-Jährige ist bereits der sechste Journalist, der im Ukraine-Krieg getötet wurde.02.04.2022
Verstärkung in Süden und OstenUkraine meldet "schnellen Rückzug" russischer TruppenNach wochenlangem Stillstand bewegen sich die Fronten in der Ukraine erheblich. Ukrainischen Angaben zufolge beschleunigen die russischen Truppen ihren Rückzug aus dem Norden. Wichtige strategische Orte sind wieder unter ukrainischer Kontrolle. Kiew zufolge will Russland seine Angriffe an anderer Stelle verstärken. 02.04.2022
Einladung von SelenskyjPapst erwägt Reise ins umkämpfte KiewMehrfach hat Papst Franziskus schon Russlands Überfall auf die Ukraine mit deutlichen Worten verurteilt und Kirchenvertreter ins Kriegsgebiet geschickt. Nach eigenen Worten erwägt er, auch selbst in die unter russischem Beschuss stehende Hauptstadt des Landes zu reisen. 02.04.2022
Neue EvakuierungsversucheUkrainische Zivilisten sollen durch sieben Korridore fliehenZahlreiche Versuche sind bisher gescheitert, weil die vereinbarte Waffenruhe nicht hielt. Nun versucht das Rote Kreuz erneut, Zivilisten aus umkämpften und belagerten Orten in der Ukraine zu retten. Ein Berater von Präsident Selenskyj ist optimistisch, dass es diesmal klappt. 02.04.2022
Camouflage statt GlitzerdressUkrainischer Startänzer greift zur WaffeIn der Ukraine ist Dmytro Dikussar ein Star. Im dortigen Pendant zu "Let's Dance" bringt er Prominenten im Fernsehen das Tanzen bei. Mit Kriegsbeginn wechselt Dikussar vom Paillettenanzug in den Tarnfleck - und schult nun Militärlaien, wie er selbst einer ist, im Umgang mit der Waffe.02.04.2022
Putins Oligarch bei GesprächenWelche Rolle spielt Abramowitsch?Es ist ein überraschendes Bild. Einen Tag nachdem Berichte über eine angebliche Vergiftung Abramowitschs publik werden, sitzt er bei den Friedensverhandlungen in Istanbul. Bereits seit Kriegsbeginn soll er zwischen Moskau und Kiew hin und her reisen.02.04.2022Von Sebastian Schneider
Dauerpräsenz, Armee, ÜberlebenWarum die Ukraine um ihr Internet kämpftAufnahmen aus der Ukraine fluten die sozialen Medien, und auch der ukrainische Präsident Selenskyj meldet sich täglich über Twitter und Co. Die Ukraine ist online - trotz der russischen Angriffe. Das Land tut viel dafür, das Internet am Laufen zu halten, denn ein Ausfall hätte verheerende Folgen.02.04.2022Von Sarah Platz
Ukraine bekommt RaketensystemeUSA schicken Militärhilfen für 300 Millionen DollarDas Pentagon erhöht erneut seine finanzielle Unterstützung für die Verteidigung der Ukraine. Für mehrere Hundert Millionen US-Dollar sollen etwa Kampfdrohnen, Munition und Nachtsichtgeräte geliefert werden, um die "territoriale Integrität" des kriegsgebeutelten Landes zu stützen.02.04.2022