Proteste gegen Ukraine-KriegWiderstand in Russland: "Ich werde nicht still sein"Zehntausende Menschen protestieren in Russland gegen den Krieg, den ihr Präsident in der Ukraine begonnen hat. Die Polizei nimmt Tausende Demonstrierende fest. "Sie versuchen, uns einzuschüchtern", erzählt eine Teilnehmerin. Trotzdem macht sie weiter.03.03.2022Von Christina Fleischmann
Verwirrung der russischen ArmeeUkraine entfernt und manipuliert StraßenschilderDie Kreativität der ukrainischen Wehrhaftigkeit kennt anscheinend keine Grenzen. Die Straßenverkehrsbehörde des Landes und das Verteidigungsministerium rufen dazu auf, Straßenschilder zu manipulieren und zu entfernen. Als Vorbild dienen 13 mutige Grenzschützer. 03.03.2022
Kein Verteilungsschlüssel der EUUkrainer dürfen Fluchtziel in Europa frei wählenDie UN warnen vor der größten Flüchtlingskrise des Jahrhunderts: Mehr als eine Million Menschen sollen die Ukraine bereits verlassen haben. Ihr Ziel dürfen sie allem Anschein nach frei wählen. Eine Notwendigkeit zur gezielten Verteilung bestehe nicht, sagt Bundesinnenministerin Faeser.03.03.2022
"Wir brauchen mehr"Selenskyj-Berater schreibt aus einem Bunker in KiewEr sitzt im Bunker neben dem ukrainischen Präsidenten und schreibt einen Gastbeitrag für die "New York Times". Der Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung bittet den Westen um Unterstützung, denn "nichts weniger als unsere - und Ihre - Freiheit steht auf dem Spiel".03.03.2022
Angriffsdrohung der SeparatistenRussland kesselt Hafenstadt Mariupol einDie Hafenstadt Mariupol gilt als strategisch besonders wichtig im Ukraine-Krieg. Und sie steht womöglich davor, von den russischen Invasoren eingenommen zu werden. Die Angreifer bieten den Bewohnern einen Abzug an. Das Angebot gilt als Vorbote eines Großangriffs.03.03.2022
Berichte über Kämpfe um CharkiwSchwere Luftangriffe töten wohl zwei KinderRussische Luftangriffe sollen in und um Charkiw mehrere Menschen, darunter auch zwei Kinder, getötet haben. Raketen sollen auch in drei Schulen und in die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale eingeschlagen sein. Die Ukraine fordert Russland zu einer Feuerpause auf, um Zivilisten retten zu können.03.03.2022
Demo vor Oligarchen-VillaZehntausende fordern in München den FriedenNach Großdemonstrationen in Berlin und Köln gehen auch in München rund 45.000 Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straße. Vor einer Villa am Tegernsee rufen mehrere Hundert Demonstrierende einen Oligarchen dazu auf, Russlands Präsident Putin zum Einlenken zu bringen.02.03.2022
Blinken reist nach OsteuropaUSA halten Tür für Diplomatie "offen"Vor seiner Reise zur NATO nach Brüssel und dann nach Osteuropa bekräftigt US-Außenminister Blinken, dass ein diplomatischer Weg aus dem Krieg in der Ukraine weiterhin möglich ist - aber eigentlich nur wenn Russland seine Angriffe stoppt und sich zurückzieht.02.03.2022
Marschflugkörper abgeschossenGeschoss schlägt nahe dem Kiewer Hauptbahnhof einIm Kiewer Hauptbahnhof warten Tausende Frauen und Kinder auf eine Möglichkeit, die Stadt zu verlassen. Am Abend schlägt ein Geschoss nahe dem Gebäude ein. Offenbar handelt es sich um eine abgeschossene Rakete. Über Opfer ist zunächst nichts bekannt.02.03.2022
"So lange es nötig ist"Macron will Kontakt zu Putin haltenAls "Signal einer Zeitenwende" bezeichnet der französische Präsident den Ukraine-Krieg. Er geht davon aus, dass sich die Lage in dem Land noch verschlimmern wird. Seinem russischen Kollegen wirft Macron einen Rachekrieg vor. Dennoch will er die Gespräche mit Putin nicht abreißen lassen.02.03.2022