Mehr als 90 Prozent des GeldesVor allem zwei Firmen erhalten Geld aus GasumlageEinen Bedarf von 34 Milliarden Euro melden die Konzerne aus der Gasumlage an. Davon profitieren vor allem zwei Unternehmen: Uniper sowie die ehemalige Gazprom Germania. Nur acht Prozent des Geldes gehen an die weiteren Gaslieferanten.23.08.2022
Russland drosselt GaslieferungenUniper schreibt Verluste in MilliardenhöheAls größter deutscher Gasimporteur spielt Uniper in der Energiekrise eine zentrale Rolle. Um trotz der reduzierten Lieferungen aus Russland laufende Verträge zu erfüllen, ist der Konzern gezwungen, teureres Gas auf dem Markt kaufen. Nun steht er vor einem Schuldenberg in Milliardenhöhe.17.08.2022
Staat soll nicht mitverdienenLindner will Steuerausnahme bei Gasumlage prüfenFinanzminister Lindner macht das Bundeswirtschaftsministerium dafür verantwortlich, dass nach derzeitigem Stand Mehrwertsteuer auf die beschlossene Gasumlage anfallen würde. Der FDP-Chef wolle jedoch "alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Mehrbelastung abzuwenden", sagt er.05.08.2022
Rhein wird immer flacherUniper könnte bald Stromproduktion drosselnDas Niedrigwasser macht die Schifffahrt auf dem Rhein immer schwieriger. Auch die Versorgung von zwei Steinkohlekraftwerken entlang des Flusses muss eingeschränkt werden. Der Betreiber Uniper stellt deshalb "Unregelmäßigkeiten im Betrieb" in Aussicht. 04.08.2022
"Lösen uns aus der Abhängigkeit"Habeck sieht "größte Energiekrise" des LandesEine jahrzehntelange Fehlpolitik sei schuld an der deutschen Abhängigkeit von russischem Gas, bilanziert Wirtschaftsminister Habeck. Jetzt werde das Land sich in "Windeseile" davon lösen. Zunächst soll der Markt durch die angekündigte Umlage entlastet werden.28.07.2022
Neue Umlage soll in Kraft tretenAb Oktober können Gaspreise noch mal steigenDass Gas teurer wird, hat sich herumgesprochen, doch die Abschläge könnten noch weiter steigen. Denn nun erlaubt der Staat dem Versorger Uniper, die gestiegenen Preise weiterzugeben. Damit kommen auch auf Privathaushalte steigende Kosten zu.28.07.2022
Umlage auf Verbraucher geplantUniper kostet Ersatzbeschaffung 6,2 MilliardenDa Russland das Gas drosselt, muss sich der Energiekonzern Uniper Ersatz zu astronomischen Preisen beschaffen. Um ihm finanziell Luft zu verschaffen, erlaubt ihm der Bund, Belastungen an Kunden weiterzugeben. Nun erklärt die Firma, bereits bis Ende September Milliarden zu benötigen.22.07.2022
Umlage auf Gaskunden geplantBund steigt mit 30 Prozent bei Uniper einDer Plan zur Rettung des durch die Gaskrise in Schwierigkeiten geratenen Energieversorgers Uniper steht: Zusätzlich zu dem milliardenschweren Hilfspaket steigt die Bundesregierung mit rund 30 Prozent bei Deutschlands größtem Gasimporteur ein. Auch für die Kunden wird es teuer.22.07.2022
Scholz unterbricht Urlaub Uniper-Rettungsplan liegt vorVor zwei Wochen beantragte der Energiekonzern Uniper Staatshilfe - das Unternehmen gerät durch die Energiekrise in finanzielle Schwierigkeiten. Nun soll ein Rettungspaket vorliegen. Der Bund soll 30 Prozent Firmenanteile übernehmen, der staatliche Kreditrahmen vervierfacht werden.22.07.2022
"Für Rettung drängt die Zeit"Uniper-Betriebsrat richtet sich an RegierungWegen der hohen Gaspreise steckt der Energiekonzern Uniper tief in der Krise. Die Bundesregierung müsse schnell handeln, heißt es vom Betriebsrat des Unternehmens. Dort erhofft man sich einen baldigen Einstieg des Bundes - und warnt eindringlich vor einer Zerschlagung.21.07.2022