Kiew aber vorbereitetSelenskyj rechnet nicht mit Eingreifen von BelarusTrotz der Vorwürfe von Lukaschenko, dass Kiew Raketen auf das Nachbarland abgefeuert habe, geht der ukrainische Präsident Selenskyj nicht von einem Angriff belarussischer Truppen aus. Die Provokationen würden aber sehr sicher weitergehen. Derweil schnürt Großbritannien ein nächstes Sanktionspaket.05.07.2022
Überstunden und UrlaubsverzichtRussland will Wirtschaft auf Krieg ausrichtenMit zwei neuen Gesetzentwürfen macht Russland einen großen Schritt in Richtung Kriegswirtschaft. So soll der Kreml Unternehmen dazu verpflichten können, Waren und Dienstleistungen an das Militär zu liefern. Mitarbeiter könnten zudem zu Überstunden und Urlaubsverzicht gezwungen werden.05.07.2022
Unmut unter HardlinernNationalistischer Ex-Militär kritisiert Putins KriegsführungIgor Girkin kennt sich aus mit Krieg im Donbass. Der berüchtigte Ex-Militär, ein glühender russischer Nationalist, sieht dabei die Kämpfe dort skeptisch. Das Offensivpotenzial der Truppen von Lyssytschansk sei "praktisch erschöpft". Laut einer Denkfabrik ist Girkin ein Beispiel für die "Desillusionierung".05.07.2022
"Wir müssen sie brechen"Selenskyj will Wiederaufbau schnell startenDas russische Militär bringt nach eigenen Angaben das Gebiet Luhansk unter seine Kontrolle, währenddessen gibt sich der ukrainische Präsident Selenskyj zuversichtlich, den Krieg gewinnen zu können. Den Wiederaufbau seines Landes, das das "freieste, modernste und sicherste Land in Europa werden" soll, will er schnell gestartet wissen.05.07.2022
Keine Glückwünsche aus dem KremlBiden mahnt, um Demokratie zu kämpfenZum Unabhängigkeitstag mahnt US-Präsident Joe Biden seine Landsleute, die Demokratie nicht für selbstverständlich zu nehmen - und ruft zur Einheit auf. Seine Wünsche verbindet der Demokrat mit Kritik am Obersten Gericht des Landes. Aus Moskau wird Biden derweil keine nette Post bekommen.05.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKämpfe verlagern sich nach Donezk - Kasachstan will Europa mit Öl und Gas aushelfenAus den von Russland in Schutt und Asche bombardierten Zwillingsstädten Lyssytschansk und Sjewjerodonezk sind fast alle Einwohner geflohen. Kremlchef Putin will seine "Spezialoperation" fortsetzen. Aus Donezk werden am Abend schwere Kämpfe gemeldet. Kasachstan würde der EU mit Öl und Gas aushelfen. 04.07.2022
Flüchtlinge aus Charkiw Ukrainische Familie stirbt bei Explosionen in RusslandIn der Nacht zum Sonntag kommt es im russischen Belgorod zu mehreren Explosionen. Der Kreml beschuldigt Kiew, die Großstadt mit Raketen angegriffen zu haben. Fünf Menschen kommen ums Leben. Wie sich nun herausstellt, handelt es sich bei den Opfern um eine ukrainische Familie, die vor dem Krieg geflüchtet war. 04.07.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Kurz nach EroberungMoskau provoziert mit "Luhansk-Platz"Der Platz vor der britischen Botschaft in Moskau soll zukünftig nach dem eroberten ostukrainischen Gebiet benannt werden. Da die Adresse vor der US-Botschaft bereits auf das Nachbargebiet Donezk verweist, sind beide Namen der von Putin als unabhängig anerkannten "Volksrepubliken" prominent vertreten. 04.07.2022
Funkstille am UnabhängigkeitstagPutin will Biden nicht zum 4. Juli gratulierenAm 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, wird in den USA ausgiebig gefeiert. Ein "Glückwunsch-Telegram" vom Wladimir Putin an Joe Biden werde dieses Jahr aber ausbleiben, teilt der Kreml mit. Zum "Höhepunkt einer unfreundlichen Politik" der USA gegenüber Russland wäre das kaum "angemessen".04.07.2022
Putin zeichnet Generäle ausRussland setzt "Spezial-Operation" nach Eroberung von Luhansk fortDie Eroberung der Region Luhansk ist erreicht, aber offenbar nicht das Endziel im Kreml. Nach einem Gespräch zwischen Präsident Putin und Verteidigungsminister Shoigu wird die Fortsetzung der Kampfhandlungen verkündet. Die Truppen rücken auf die nächsten Großstädte vor. 04.07.2022