Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 21:38 Selenskyj möchte Frieden, "aber nicht um jeden Preis" +++ 20.12.2025
Direkte Verhandlungen erwünschtUSA drängen auf Dreiertreffen mit Kiew und Moskau Anfang Juni verhandeln russische und ukrainische Unterhändler zuletzt in der Türkei über eine Waffenruhe. Damals bringen die direkten Gespräche kaum Fortschritte. Zum Ende des Jahres drängen die USA auf einen neuen Anlauf in Miami.20.12.2025
Ukraine-Verhandlungen"Seit Alaska spielt Trump Putins Spiel"Einen Waffenstillstand lehnt Kremlchef Putin ab, er strebt ein "vollumfassendes Friedensabkommen" an und hat den US-Präsidenten dabei auf seine Seite gezogen, sagt der ukrainische Politologe Fessenko. "Leider ist es gut möglich, dass sich der aktive Krieg bis ins Jahr 2027 hinzieht."20.12.2025
Etwa 100.000 Polen ermordetKiew und Warschau legen Streit um Wolhynien-Massaker beiIm Zweiten Weltkrieg ermordete die ukrainische Aufstandsarmee UPA Zehntausende Polen in Wolhynien und Ostgalizien. Bis heute belasten die Massaker das Verhältnis beider Länder. Nach dem Besuch von Präsident Selenskyj in Warschau signalisiert Polens Staatschef Nawrocki nun Entspannung in den Beziehungen.19.12.2025
Unrealistische Forderung Putin will Ukraine-Wahl mit Stimmen aus RusslandLange behauptet Kremlchef Putin, Präsident Selenskyj sei nach Ablauf seiner Amtszeit nicht mehr legitimiert. Trotz dieser Falschbehauptung erklärt sich Selenskyj unter US-Druck zur Wahl trotz Krieg bereit - und schon stellt Putin die nächste kaum erfüllbare Forderung.19.12.2025
Entscheidung zu VermögenswertenSelenskyj macht Druck: Europa könnte mit "Blut" bezahlenDie Ukraine braucht in den nächsten beiden Jahren viel Geld. Abhilfe könnte die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte schaffen. Staatschef Selenskyj warnt eindringlich, sein Land werde sonst wahrscheinlich nicht durchhalten - und Russland für Blutvergießen in Europa sorgen. 18.12.2025
Merz erklärt Zusagen an Ukraine"Wir würden auch russische Übergriffe und Angriffe erwidern"Einen Tag nach dem bemerkenswerten Ukraine-Gipfel in Berlin ordnet Kanzler Merz die Ergebnisse in einem ZDF-Interview ein. Er bremst Erwartungen an einen schnellen Frieden und sieht dennoch substanzielle Fortschritte - die Deutschland gefährlich in die Pflicht nehmen.16.12.2025Von Sebastian Huld
Schutztruppe und DonbassDer Kreml räumt schon mal die wesentlichen Punkte abDie Tinte auf der Berliner Vereinbarung zur Ukraine ist kaum trocken, da haut der Kreml einen Pflock ein. Territoriale Zugeständnisse? Nato-Soldaten in der Ukraine? Weihnachtswaffenruhe? Die Antwort aus Moskau stimmt wenig hoffnungsfroh.16.12.2025
Der Westen zeigt sich einigGute Show, aber jetzt braucht Putin DruckDie zwei Tage von Berlin waren gut. Aber Putin interessiert das nicht. Wollen die westlichen Länder wirklich etwas erreichen, müssen sie jetzt Druck machen.16.12.2025Ein Kommentar von Frauke Niemeyer
"Wollen Donbass nicht aufgeben"Selenskyj wehrt sich weiter gegen GebietsabtretungenIn Berlin kommen am Montag etliche internationale Staats- und Regierungschefs zu Beratungen über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zusammen. Dabei sind auch Gebietsabtretungen Thema. Doch Kiew hat hier weiterhin eine eindeutige Position. 16.12.2025