GDV meldet mehr Arbeitsrechtsstreitigkeiten15,3 Prozent der Rechtsschutzfälle betreffen Arbeitsverhältnisse

Die schwächelnde Konjunktur in Deutschland mit immer mehr Firmenpleiten führt zu einer steigenden Zahl von Rechtsstreitigkeiten um den Arbeitsplatz.
Im zweiten Quartal dieses Jahres entfielen 15,3 Prozent aller Schäden in der Rechtsschutzversicherung auf Streitigkeiten rund um das Arbeitsverhältnis, teilte der Gesamtverband der Versicherer (GDV) am Freitag mit. Im Vorjahresquartal waren es demnach 14,6 Prozent, im zweiten Quartal 2024 noch 14,2 Prozent.
"Wenn Unternehmen Stellen abbauen oder umstrukturieren, nehmen auch die Konflikte am und um den Arbeitsplatz zu. Für Beschäftigte kann es dann schnell um die eigene wirtschaftliche Existenz gehen", erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der Verband berichtet von einer steigenden Nachfrage nach Rechtsschutzversicherungen. Aktuell verfügen laut GDV rund 60 Prozent der Haushalte in Deutschland über eine Rechtsschutzversicherung.