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Per Software-UpdateBundeswehr will Waffensysteme mit KI aufrüsten können

28.07.2026, 16:30 Uhr
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(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Die Bundeswehr will künftig bei allen Rüstungsbestellungen auf offene Software-Architekturen setzen, um Waffensysteme schneller mittels künstlicher Intelligenz (KI) nachrüsten zu können.

Verbesserungen von Waffen sollten künftig im Wesentlichen über Software auf die Systeme kommen, ähnlich wie bei Updates von Apps auf einem Smartphone, sagte Generalleutnant Michael Vetter in Berlin. Grundlage für den Einsatz von KI sei das Ziel, einen "Dreiklang" aus Informations-, Führungs- und Wirkungsüberlegenheit zu erreichen.

Man wolle weg von geschlossenen Systemen einzelner Hersteller, die nur aufwendig angepasst werden könnten. "Wir wollen raus aus diesen Silo-Lösungen", sagte Vetter. Ziel sei es, Systeme zu schaffen, die so offen sind, dass auch andere Anbieter wie innovative Start-ups neue Fähigkeiten auf die Waffensysteme aufspielen können.

KI sei notwendig, um aus der Flut an Daten relevante Informationen zu filtern, die Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Kette von der Aufklärung eines Ziels bis zu dessen Bekämpfung zu beschleunigen. Als konkretes Projekt nannte Vetter "Uranus KI", bei dem es um die Überwachung an der Nato-Ostflanke geht. Dabei sollen Informationen von unbemannten Systemen mit KI-Unterstützung zu einem Lagebild zusammengefügt werden, um dann etwa eine Rakete damit zu steuern.

Quelle: ntv.de, rts

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