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Schock auf UrlaubsinselErdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Kreta

22.05.2025, 10:34 Uhr
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Im Vogtland hat zu Jahresbeginn erneut die Erde gebebt. (Symbolbild) (Foto: Oliver Berg/dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am Donnerstag die griechische Urlaubsinsel Kreta erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich das Beben am frühen Morgen vor der Küste Kretas. Das Zentrum des Bebens lag demnach in einer Tiefe von 68 Kilometern etwa 82 Kilometer nordöstlich von Kretas Hauptstadt Heraklion. Verletzte oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

Viele Bewohner der Regionen Rethymno und Lassithi wurden von dem Erdbeben geweckt und verließen vorsorglich ihre Häuser, wie der griechische Fernsehsender ERT berichtete. In Supermärkten fielen Waren aus den Regalen und auf einigen Straßen lag laut Bildern in Lokalmedien Schutt.

Das Beben habe sich "in großer Tiefe" ereignet, sagte der Forschungsdirektor des Instituts für Geodynamik am Nationalen Observatorium Athen, Athanassios Ganas, im Sender ERT. Für die Bevölkerung bestehe daher "kein besonderer Grund zur Beunruhigung".

Die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete, auf Kreta sei die Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt worden und zu Kontrollfahrten ausgerückt. Heraklions Bürgermeister Alexis Kalokerinos sagte bei ERT, in der Stadt gebe es keine größeren Probleme. Eine Schließung der Schulen sei nicht notwendig.

Quelle: ntv.de, AFP

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