Nach SPD-PleiteGiffey fordert in Berlin personelle Konsequenzen

Die ehemalige Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey (SPD), hat nach der historischen Niederlage ihrer SPD bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus Konsequenzen gefordert.
"Es ist eine Zäsur für die Berliner SPD", sagte die derzeit als Wirtschaftssenatorin in Berlin im Kabinett sitzende Giffey am Sonntagabend im ZDF. Angesichts dieser Pleite müsse es "personelle und inhaltliche Konsequenzen" geben.
Giffey sagte, sie selbst habe immer für einen "pragmatischen Kurs der Mitte" gestanden. Es stelle sich nun für sie die Frage, ob dies der richtige Weg war. Die Bevölkerung habe sich von diesem Kurs wegbewegt. Die SPD holte nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF nur noch 11,9 bis 12,0 Prozent bei der Abgeordnetenhauswahl. Dies ist ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Wahl in Berlin.