2,8 Milliarden EuroGriechenland genehmigt Kauf von israelischen Luftabwehrsystem

Die griechische Regierung hat den Kauf des israelischen Luftabwehrsystems "Achilles Shield" für 2,8 Milliarden Euro genehmigt.
Die griechische Regierung hat den Kauf des israelischen Luftabwehrsystems "Achilles Shield" für 2,8 Milliarden Euro genehmigt. Ein Vertreter des griechischen Verteidigungsministeriums, der nicht genannt werden wollte, bestätigte dies der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Die griechische Regierung plant Verteidigungsausgaben im Umfang von 4,2 Milliarden Dollar, wie aus einem von AFP eingesehenen Dokument des Verteidigungsministeriums hervorgeht.
Diese umfassen auch den Kauf von in Brasilien gefertigten Transportflugzeugen vom Typ C-390 Millennium, unbemannten Luftfahrzeugen vom Typ Heron, Apache-Helikopterraketen, britischen Victa-Wasserfahrzeugen und Fregattensonarsystemen. In dem Dokument des Verteidigungsministeriums in Athen heißt es, dass griechische Rüstungsunternehmen 700 Millionen Euro zu dem Luftabwehrprojekt beitragen werden.
Die Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis investiert stark in die Modernisierung der Streitkräfte. Im Jahr 2025 hatte Mitsotakis angekündigt, dass in den folgenden zwölf Jahren 25 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgegeben werden sollen. Der konservative Regierungschef bezeichnete das Vorhaben als die "drastischste" Verteidigungsreform der modernen griechischen Geschichte. Griechenland gehört mit Polen, Estland und Lettland zu den vier Nato-Mitgliedern, die mehr als drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben aufwenden.