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Gescheiterter BörsengangHandelsblatt: Bundesregierung denkt über Verstaatlichung von KNDS nach

04.08.2026, 11:41 Uhr
Ein-Leopard-Kampfpanzer-des-Modells-2-A-RC-3-0-steht-auf-dem-Messestand-des-Ruestungskonzerns-KNDS-bei-der-Ruestungsmesse-Eurosatory-Der-deutsch-franzoesische-Konzern-praesentiert-auf-dem-Branchentreff-Panzer-und-andere-Ruestungsgueter
(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesregierung lotet einem Zeitungsbericht zufolge Alternativen zu einem Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS aus.

Für den Fall, dass die Bedingungen für einen Börsengang von KNDS auch im September nicht besser seien, werde auch eine Komplett-Verstaatlichung des Unternehmens diskutiert, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise. "Das könne dem Unternehmen erst einmal Sicherheit geben", hieß es in dem Bericht.

KNDS hatte den Börsengang im Juli verschoben, weil Investoren nicht bereit waren, zu der von den Eigentümerfamilien angestrebten Bewertung Aktien zu zeichnen. KNDS gehört je zur Hälfte den Familien Bode und Braunbehrens sowie dem französischen Staat.

Bisher ist geplant, dass bei dem Börsengang 20 Prozent der Anteile – je zehn Prozent aus deutscher und französischer Hand – bei Investoren platziert werden. Der Bund sollte im Zuge dessen mit 40 Prozent einsteigen, so dass er auf ebenso viele Anteile käme wie der französische Staat. Nach den vom "Handelsblatt" berichteten Überlegungen könnten die ausstiegswilligen Familien im Zuge der Verstaatlichung eine Rückkaufoption für 20 Prozent erhalten, um diese zu einem späteren Zeitpunkt an die Börse zu bringen.

Quelle: ntv.de, rts

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