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Warnung vor rasanter EntwicklungIWF: KI-Boom sorgt für mehr weltwirtschaftliche Ungleichheiten

07.10.2026, 12:38 Uhr
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(Foto: Johannes Neudecker/dpa)

Der Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) droht nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF), die weltweite Ungleichheit zwischen den Volkswirtschaften zu verschärfen.

"Ob man sie nun liebt, hasst oder fürchtet - die KI ist da", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva am heutigen Mittwoch in Singapur. Die Technik entwickele sich mit rasanter Geschwindigkeit "zu einem entscheidenden Faktor" für das Wohlergehen der Länder der Weltwirtschaft.

Doch während diese Entwicklung die heutigen KI-Wirtschaftsnationen - darunter die USA, China und Indien - vorantreibe, "werden die meisten anderen weitgehend außen vor gelassen", warnte Georgieva. Dies erhöhe das Risiko einer "zunehmenden wirtschaftlichen Ungleichheit weltweit". Erfolg setze voraus, "dass alle mitgenommen werden, um die transformative Kraft der KI zu nutzen", mahnte die IWF-Chefin. "Deshalb wird es so wichtig sein, weltweit Zugang zur KI zu gewährleisten."

Georgiva rief angesichts dessen zu einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit auf. Sie äußerte sich im Vorfeld der Jahrestagungen von IWF und Weltbank, die kommende Woche in Thailand stattfinden.

Quelle: ntv.de, AFP

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