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Flächendeckender Einsatz ab 2030Industrie-Allianz will Wasserstoff-Lkw in Europa voranbringen

15.09.2026, 10:47 Uhr
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(Foto: dpa)

Führende Automobil- und Energiekonzerne wollen den Ausbau wasserstoffbetriebener Nutzfahrzeuge in Europa beschleunigen.

Auf der Branchenmesse IAA Transportation stellten unter anderem die Volvo Group, Daimler Truck, Toyota, Bosch, Air Liquide und TotalEnergies am Dienstag Pläne vor, um bis 2030 die Voraussetzungen für einen flächendeckenden Einsatz der klimafreundlichen Lkw zu schaffen.

Um die Technologie im Vergleich zu Diesel-Fahrzeugen wettbewerbsfähig zu machen, fordern die Unternehmen von den nationalen Regierungen und der Europäischen Kommission finanzielle Unterstützung sowie regulatorische Anreize wie eine Mautbefreiung für emissionsfreie Fahrzeuge.

Auf der Infrastrukturseite arbeiten die Fahrzeughersteller mit Energiekonzernen zusammen, um Tankstellen mit einer Kapazität für bis zu 100 Lastwagen pro Tag aufzubauen. Die Unternehmen wollten dafür sorgen, dass die Tankinfrastruktur vorhanden ist, wenn die Fahrzeuge auf den Markt kommen, erklärte Daimler-Chefin Karin Radström am Rande der IAA. Damit ziehe die Branche Lehren aus den Problemen beim Hochlauf von batterieelektrischen Lkw, der wegen lückenhafter Ladeinfrastruktur sehr langsamer vorangeht.

Daimler Truck plant, bis zum Ende des Jahrzehnts einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Wasserstoff-Lastwagen zu investieren. Sie haben eine größere Reichweite mit einer Tankfüllung als E-Lkw mit Batterie. Ab Ende 2026 soll eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw der nächsten Generation an Kunden übergeben werden. Die Volvo Group investiert ebenfalls erhebliche Summen in die Technologie, um bis 2030 entsprechende Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Quelle: ntv.de, rts

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