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Bundesbank legt Zahlen vorKartenzahlungen in Deutschland erreichen neuen Höchststand

22.07.2026, 15:13 Uhr
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(Foto: IMAGO / Westend61)

Kartenzahlungen werden in Deutschland immer stärker nachgefragt.

Insgesamt gab es im vorigen Jahr rund 14,5 Milliarden Zahlungen mit Karten von deutschen Zahlungsdienstleistern, wie die Bundesbank am Mittwoch mitteilte. Das waren elf Prozent mehr als 2024. Kartenzahlungen machten damit rund 43 Prozent aller Zahlungen von Nichtbanken aus. Zahlungskarten lassen sich laut Bundesbank in Debit- und Kreditkarten unterteilen: Debitkarten führen zu einer zeitnahen Belastung des Girokontos. Kreditkarten hingegen ermöglichen eine zeitlich verzögerte Begleichung der Umsätze. Hierzulande dominiert im nationalen Bereich die Girocard, während internationale Systeme wie Mastercard oder Visa eine grenzüberschreitende Akzeptanz von in Deutschland ausgegebenen Karten ermöglichen.

Auch Lastschriften wurden voriges Jahr weiterhin häufig genutzt. Ihre Zahl stieg leicht um ein Prozent auf rund zehn Milliarden Transaktionen. Ihr Anteil an allen Zahlungen verringerte sich jedoch von 31 Prozent auf 30 Prozent. Überweisungen nahmen um drei Prozent auf 7,8 Milliarden Transaktionen zu. Ihr Anteil lag bei rund 23 Prozent. Besonders dynamisch entwickelten sich laut Bundesbank Sepa-Instant-Überweisungen, die binnen Sekunden abgewickelt werden. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt: Sie stieg um 102 Prozent auf rund 680 Millionen Transaktionen. Damit entfiel 2025 knapp jede zehnte elektronisch ausgelöste Überweisung auf eine SEPA-Instant-Überweisung. 

Quelle: ntv.de, rts

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