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Enger Angehöriger der PatientinKenias Gesundheitsministerium bestätigt zweiten Ebola-Fall

14.10.2026, 18:44 Uhr
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Archivbild (Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Kenia hat einen zweiten Ebola-Fall bestätigt: Der 39-Jährige war ein enger Angehöriger des ersten Patienten.

Das Gesundheitsministerium im ostafrikanischen Kenia hat einen zweiten Ebola-Fall bestätigt. Der 39-jährige Mann sei ein enger Familienangehöriger des ersten bestätigten Falls, der Anfang Oktober an der Virus-Erkrankung verstarb, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. 

Der 39-Jährige stand nach Angaben des Ministeriums unter Quarantäne und täglicher Beobachtung, als er am 13. Oktober Symptome entwickelte. Er sei umgehend isoliert und dann positiv getestet worden. Da sich der Patient bereits in Quarantäne befand, habe seine Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt werden können. Der Mann habe daher auch kaum Kontakt mit anderen Menschen gehabt.

Die Kontaktnachverfolgung des ersten Falls laufe weiter, erklärte das Ministerium. Von 128 Menschen, die mit dem an Ebola verstorbenen Mann in Kontakt waren, wurden demnach 113 ermittelt. Davon befänden sich 108 in Kenia in Quarantäne, fünf hielten sich außerhalb des Landes auf. Die Gesundheitsbehörden der betroffenen Länder seien benachrichtigt worden. Um welche Staaten es sich handelt, teilte die Behörde nicht mit.

Mehr als 9.000 Ebola-Fälle im Kongo

Der erste Ebola-Patient Kenias war in der Demokratischen Republik Kongo erkrankt, auf dem Landweg ins benachbarte Uganda gereist und von dort nach Kenia geflogen. Seine Angehörigen brachten ihn in ein Krankenhaus in Nairobi, wo er starb. 

Im Osten des Kongo sind laut der nationalen Gesundheitsbehörde bereits 9.144 Ebola-Fälle im Labor bestätigt worden. 4.410 Menschen seien seit Beginn des Ausbruchs Mitte Mai an Ebola gestorben. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC spricht von dem am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch der Geschichte.

Quelle: ntv.de, dpa

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