Wegen Niedrigwassers im RheinKraftstoffmangel trifft Tankstellen in Ostfrankreich

Autofahrer in Ostfrankreich bekommen die Folgen des Niedrigwassers im Rhein zu spüren.
In der Region Grand Est, zu der unter anderem das Elsass und Lothringen gehören, waren am Freitagmorgen nach französischen Behördenangaben 14 Prozent der Tankstellen unterversorgt. Wegen der niedrigen Pegelstände ist die Binnenschifffahrt stark beeinträchtigt, viele Kraftstofflieferungen erreichen deshalb nicht mehr den Hafen von Straßburg.
Landesweit haben den Angaben nach nur drei Prozent der Tankstellen Versorgungsprobleme. Und auch innerhalb der Region Grand Est verschärft sich die Lage mit zunehmender Nähe zum Rhein: in den Vogesen und im Elsass steigt die Quote auf 25 bis 50 Prozent.
Am Rhein wurden in dieser Woche historische Tiefstände gemessen. Die Binnenschifffahrt stellt das vor große Probleme, da die Schiffe deutlich weniger Ladung transportieren oder sogar gar nicht mehr fahren können. Der Rhein, die bei weitem wichtigste Wasserstraße Deutschlands, ist inzwischen praktisch zweigeteilt: Südlich von Kaub ist die Schifffahrt nur noch begrenzt möglich.