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Putin spricht von stabiler WirtschaftKremlchef stellt trotz Milliardenschäden genügend Ressourcen für Ukraine-Krieg in Aussicht

03.09.2026, 15:46 Uhr
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(Foto: picture alliance / TASS)

Kremlchef Wladimir Putin sieht trotz Milliardenschäden durch die ukrainischen Angriffe auf Ölraffinerien und andere kritische Infrastruktur weiter Ressourcen für eine Fortsetzung seines Krieges.

"Die russische Wirtschaft befindet sich in einem absolut stabilen Zustand", sagte Putin in Wladiwostok beim Östlichen Wirtschaftsforum vor internationalen Gästen. Er räumte zwar einmal mehr Schwierigkeiten ein, betonte allerdings mit Blick auf Sorgen der Menschen in Russland, dass die Lage unter Kontrolle sei.

Bei dem Forum bezeichnete der Kremlchef die von dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angedrohte Blockade des russischen Luftraums als "staatlichen Terrorismus". Putin kritisierte, dass es im Westen bisher keine Reaktionen auf Selenskyjs Drohungen gegeben habe. Die westlichen Verbündeten "werden auf diese Weise zu Mitteilnehmenden am internationalen Terrorismus", sagte Putin.

Zudem würden dadurch mögliche Verhandlungen über ein Ende des Krieges erschwert. Solche Gespräche bezeichnete Putin grundsätzlich weiter als möglich. Sie sollten aber vor allem zwischen Moskau und Kiew laufen, meinte er. Russland sei allen Ländern dankbar, die versuchten, einen Beitrag dazu zu leisten. Dabei nannte er etwa die USA und China. Putin sagte auch, dass die Geheimdienste Russlands und der Ukraine weiter in Kontakt seien.

Der Präsident kritisierte einmal mehr auch die Angriffe der Ukraine auf russische Fracht- und Handelsschiffe sowie die Beschlagnahme von Schiffen durch westliche Staaten auf den Weltmeeren. Die EU hat Öltanker der so bezeichneten Schattenflotte mit Sanktionen belegt und geht gegen diese vor. Russland nennt das Piraterie und hat angekündigt, seine Schiffe unter Einsatz der Kriegsmarine zu schützen.

Quelle: ntv.de, dpa

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