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"Wichtigen strategischen Meilenstein"Nato will Pipeline-System in Richtung Osteuropa ausbauen

23.07.2026, 17:15 Uhr
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Mehr als vier Jahre wurde über die Rolle der Landesregierung bei der Errichtung der Nord-Stream-2-Pipeline und der Gründung der Klimaschutzstiftung MV diskutiert. (Symbolbild)

Nach mehrjährigen Verhandlungen haben die Nato-Staaten beschlossen, das bestehende Pipeline-System der Allianz zur Kraftstoffversorgung in Richtung Osteuropa auszubauen.

Nach mehrjährigen Verhandlungen haben die Nato-Staaten beschlossen, das bestehende Pipeline-System der Allianz zur Kraftstoffversorgung in Richtung Osteuropa auszubauen. Die Investition in Höhe von 27 Milliarden Euro werde "neue Einrichtungen, darunter Pipelines, im östlichen und südöstlichen Teil des Bündnisses unterstützen", erklärte die Nato auf ihrer Website. Der rumänische Präsident Nicusor Dan begrüßte am Donnerstag den "wichtigen strategischen Meilenstein" der "östlichen Ausweitung" des Pipeline-Netzes.

Der Ausbau werde "die bestehende Infrastruktur der Nato zur Lagerung und Verteilung von Treibstoff modernisieren", erläuterte die Nato. Damit werde sichergestellt, "dass die Nato-Streitkräfte über die Energieversorgung verfügen, die sie für ihre Gefechtsbereitschaft benötigen".

Das rund 10.000 Kilometer lange Pipeline-Netz der Nato dient der Versorgung der europäischen Stützpunkte des Verteidigungsbündnisses mit Treibstoff. Es verbindet unter anderem Lager, Luftwaffenstützpunkte, zivile Flughäfen und Eisenbahnverladestellen miteinander und hat eine Kapazität von 4,1 Millionen Kubikmetern. Das Netz war in den 1960er- und 1970er-Jahren erbaut worden, als mehrere heutige Nato-Mitglieder noch dem mit der Nato verfeindeten Warschauer Pakt angehörten.

Das Pipeline-System umfasst bisher mehrere nationale sowie zwei multinationale Netzwerke. Das Nordeuropäische Pipelinesystem (NEPS) befindet sich in Dänemark und Deutschland, das größere Zentraleuropäische Pipelinesystem (CEPS) verläuft durch Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und die Niederlande. Nato-Vertretern zufolge dürfte der Ausbau des Netzwerkes rund 25 Jahre dauern. Die Nato-Länder einigten sich zudem auf das Budget der Allianz für das kommende Jahr. Es wurde für 2027 auf 6,5 Milliarden Euro erhöht (2026: 5,3 Milliarden Euro).

Quelle: ntv.de, afp

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