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Schwache WeinernteDeutsche Winzer produzieren 2025 wegen Regen im September erneut weniger Wein

30.03.2026, 12:06 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die deutschen Winzer haben 2025 vor allem wegen kräftiger Niederschläge im September erneut weniger Wein produziert.

Die Weinbaubetriebe erzeugten rund 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most, das waren 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 betrug das Minus 10 Prozent.

"Eine ähnlich kleine Erntemenge von 7,5 Millionen Hektolitern hatten wir zuletzt im Jahr 2017", sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. Die zunehmenden Wetterkapriolen stellten die Winzerinnen und Winzer Jahr für Jahr vor große Herausforderungen. 2025 seien besonders kleinere Traubenernten für die geringeren Erträge verantwortlich.

Eine stärkere Fäulnisanfälligkeit der Trauben infolge von kräftigem Regen und damit eine verkürzte Lese waren den Statistikern zufolge vor allem in den beiden größten Weinbauregionen Rheinhessen und Pfalz der Grund für den Rückgang. Dort wurde dennoch fast die Hälfte (48,1 Prozent) des gesamten deutschen Weins und Mosts erzeugt. Die gesamte Ertragsfläche in Deutschland ist der Statistik zufolge nur um 1,1 Prozent (1.100 Hektar) geschrumpft. Auch im Rheingau wurde weniger Trauben gelesen und verarbeitet (minus 10,2 Prozent) als im Vorjahr.

Quelle: ntv.de, dpa

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