Stimmung trübt sich einGeschäftsklima in der Eurozone sinkt im März wegen Iran-Krieg

Das Geschäftsklima in der Euro-Zone hat sich im Zuge des Irankriegs verschlechtert.
Das Barometer sank im März auf 96,6 Punkte, nach revidiert 98,2 Zählern im Februar, wie am Montag aus Daten der EU-Kommission hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Wert von 96,8 gerechnet. Mehr Skepsis gab es vor allem bei Konsumentinnen und Konsumenten sowie im Einzelhandel.
Der Nahostkonflikt hat den Ölpreis massiv in die Höhe getrieben und eine Entspannung zeichnet sich derzeit kaum ab. Die teure Energie schürt Sorgen, dass die Inflation wieder deutlich zulegt, was erste Zahlen aus deutschen Bundesländern bestätigen. Die Daten der EU-Kommission zeigen, dass das Barometer für die Inflationserwartungen der Verbraucher deutlich auf 43,4 Punkte gestiegen ist, nach 26,2 Zählern im Februar. Auch der Teilindikator der Erwartungen für die Erzeugerpreise kletterte spürbar.