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Export umstrittenU-Boot "INS Drakon" für Israel hat Kieler Hafen verlassen

02.09.2026, 13:44 Uhr
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(Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE)

Das U-Boot "INS Drakon" hat die Werft in Kiel verlassen. 

Das bestätigte der U-Bootbauer TKMS. Das Boot befinde sich nun auf dem Weg nach Israel. Die "INS Drakon" lief am Dienstag aus und durchquerte den Nord-Ostsee-Kanal, dabei wurde das U-Boot von der schleswig-holsteinischen Landespolizei begleitet. Nach Angaben der Werft ist die "INS Drakon" das letzte der für Israel hergestellten U-Boote der "Dolphin"-Klasse – es ist 68 Meter lang und mit zehn Torpedo-Rohren ausgerüstet. 

Der Export nach Israel ist umstritten, weil nach Meinung von Experten eine Nachrüstung des Bootes mit Atomwaffen möglich ist. Israel verfügt damit nun über sechs U-Boote, die in der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) entwickelt wurden. Das israelische Militär sagte, das U-Boot sei auf dem Weg in die nordisraelische Küstenstadt Haifa. Bei einer Verabschiedungszeremonie in Kiel waren unter anderem Marineinspekteur Jan Christian Kaack, Israels Botschafter Ron Prosor und Vertreter des israelischen Militärs anwesend. 

Bei der Abfahrt des U-Boots habe es große Sicherheitsvorkehrungen gegeben, teilte Israels Armee mit. Sie lobte die Fähigkeiten des Schiffes, das bei Einsätzen über eine größere Reichweite verfüge als andere U-Boote der israelischen Marine. Israels Botschafter Prosor sagte israelischen Armeeangaben zufolge bei der Zeremonie: "Die Lieferung des U-Boots ist ein Zeugnis für die Tiefe der strategischen Partnerschaft zwischen Jerusalem und Berlin."

Quelle: ntv.de, dpa

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