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Studie zu HeizungswechselWärmepumpen: 95 Prozent der Hauseigentümer nach Einbau zufrieden

07.10.2026, 14:14 Uhr
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Hauseigentümerinnen und -eigentümer sind nach nach dem Wechsel auf eine Wärmepumpe meist zufrieden.

95 Prozent der Teilnehmer einer Befragung des Öko-Instituts, die bereits eine Wärmepumpe haben, bewerteten die Technologie nach Einbau positiv, wie das Freiburger Institut am Mittwoch mitteilte. 70 Prozent der Befragten - darunter auch viele Eigentümer, die bislang anders heizen - gehen davon aus, dass sich Wärmepumpen langfristig finanziell rechnen.

Zudem gaben die meisten Eigentümer an, dass die Förderung von Wärmepumpen ihre Anschaffung attraktiv macht. Rund zwei Drittel der Befragten stimmten der Aussage zu, dass eine Wärmepumpe unabhängiger von den Energiepreisen macht.

Die Hauseigentümer ohne Wärmepumpe hätten "hingegen häufig Vorbehalte gegenüber der Technologie, die im Wesentlichen auf Fehlannahmen beruhen", erklärte das Öko-Institut. Etwa die Hälfte der Befragten nehme an, dass ältere Einfamilienhäuser vor dem Einbau einer Wärmepumpe umfassend saniert werden müssten. Ein Drittel gehe davon aus, dass eine Fußbodenheizung notwendig sei, um eine Wärmepumpe effizient zu betreiben. "Beides trifft auf moderne Wärmepumpen jedoch nicht mehr zu", erklärte das Institut.

Dies waren jedoch nicht die einzigen Gründe, keine Wärmepumpe einzubauen: Rund 50 Prozent der Befragten verwiesen in der Umfrage darauf, dass ihre bisherige Heizung noch nicht das Ende ihrer Lebensdauer erreich habe. 80 Prozent halten die Anschaffungskosten für zu hoch und mehr als die Hälfte befinden die Förderbedingungen für überwiegend unsicher, wie das Öko-Institut weiter mitteilte.

An der Befragung nahmen den Angaben nach fast 4300 selbstnutzende Hauseigentümerinnen und -eigentümer teil. Die Stichprobe ist allerdings nicht repräsentativ für diese Gruppe. 1460 von ihnen hatten laut Öko-Institut schon eine Wärmepumpe, fast 2840 nutzten ein anderes Heizsystem.

Quelle: ntv.de, AFP

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