Wirtschaft

"Wie verdient Facebook Geld?" Ahnungslose Senatoren blamieren sich

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Mark Zuckerberg gehörte im US-Senat die gesamte Aufmerksamkeit.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Vor 40 kritischen US-Senatoren soll Mark Zuckerberg die Datennutzung von Facebook rechtfertigen - so der eigentliche Plan. Die meiste Zeit verbringt der Unternehmenschef dann aber damit, den ahnungslosen Politikern sein Unternehmen zu erklären.

Insgesamt fünf Stunden sagt Facebook-Chef Mark Zuckerberg vergangene Nacht im US-Senat zu dem jüngsten Datenskandal in seinem Unternehmen aus. Dass der Facebook-Chef durchaus nervös ist, zeigt er vor allem zu Beginn der Sitzung: Mit zittriger Stimme trägt er sein Eröffnungsstatement vor. Doch die anschließende Befragung meistert der 33-jährige Firmenchef souverän, obwohl ihn 40 Senatoren mit Fragen bombardieren. Das liegt auch daran, dass die Politiker mehrfach von ihrem lückenhaften Wissen über Facebook ausgebremst werden.

So will Orrin Hatch, der 84-jährige Senator des Bundesstaats Utah, von Zuckerberg erst einmal wissen, wie Facebook überhaupt Einnahmen generiere, wenn das Netzwerk für die Nutzer doch kostenlos sei. "Sir, wir schalten Werbung", antwortet der sichtlich verdutzte Facebook-Chef.

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Auch der Senator von South Carolina, Lindsey Graham, glänzt nicht gerade mit Fachwissen. Er fragt Zuckerberg unter anderem, ob Facebook und Twitter die gleichen Dienste anbieten würden.

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Obwohl die Senatoren Zuckerberg in die Mangel nehmen sollen, sind sie es mehrfach selbst, die vor den Augen der Öffentlichkeit ins Trudeln geraten. Das passiert vor allem dann, wenn der Facebook-Chef darum bittet, Fragen zu präzisieren. Ganz offensichtlich haben sich die Politiker den Fragenkatalog von versierten Mitarbeitern verfassen lassen - und konnten deshalb selbst nicht ins Detail gehen.

Kaum überraschend, dass viele Nutzer in den sozialen Netzwerken so viel Ahnungslosigkeit mit Hohn und Spott quittierten:

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Quelle: n-tv.de, chr