Wirtschaft

Impfstoffstudie kommt wohl voran Astrazeneca verdient mehr als das Doppelte

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Astrazeneca ist einer der Hoffnungsträger bei der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffes.

(Foto: imago images/MiS)

Aufgrund seiner Impfstoffstudie setzen viele Menschen in der Corona-Krise ihre Hoffnungen auf Astrazeneca. Doch auch so ist der Pharmakonzern bereits dick im Geschäft. Ihre rosigen Ziele für das Gesamtjahr bekräftigten die Briten.

Der britische Pharmakonzern Astrazeneca profitiert von wachsenden Geschäften mit neuen Medikamenten. Das Unternehmen mit Sitz in Cambridge hat seinen Nettogewinn im dritten Quartal mehr als verdoppelt und seine Jahresprognose bestätigt. Der Kerngewinn und der Umsatz lagen jedoch leicht unter den Erwartungen der Analysten.

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Der Nettogewinn stieg in den drei Monaten auf 648 Millionen US-Dollar von 299 Millionen im Vorjahresquartal. Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal um 2,7 Prozent auf 6,58 Milliarden Dollar, hier hatten Marktbeobachter mit 6,61 Milliarden Dollar gerechnet. Während die Erlöse aus Kooperationen sanken, legten die Produktumsätze um sechs Prozent zu, teilte der Konzern mit.

Deutliche Zuwächse verbuchte Astrazeneca vor allem bei Krebsmedikamenten. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank indes um vier Prozent auf 94 Cent und fiel damit etwas schwächer als von Analysten erwartet aus. Seine Ziele für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen. So rechnet es weiterhin mit einem Anstieg des Gesamtumsatzes im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das Kernergebnis je Aktie soll im mittleren bis hohen Zehnerprozentbereich zulegen. Aus der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie könnten sich jedoch Unsicherheiten für den Ausblick ergeben, räumte Astrazeneca ein.

Astrazeneca gehört neben dem Duo Biontech und Pfizer sowie dem US-Biotechkonzern Moderna zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Der Konzern bekräftigte, Ergebnisse aus der entscheidenden Studie mit der Impfung noch in diesem Jahr zu erwarten. In einer US-Studie will Astrazeneca den Covid-19-Impfstoff nun an mehr Probanden testen: An der Studie sollen nun 40.000 Freiwillige teilnehmen und nicht mehr nur rund 30.000.

Quelle: ntv.de, cri/DJ/rts

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