Wirtschaft

Größere Mengen, höhere Preise BASF schaltet noch einen Gang höher

Das Logo des Chemiekonzerns BASF ist auf einer Industrieanlage auf dem Werksgelände angebracht. Foto: Uwe Anspach/dpa/archivbild

BASF kann bei den Kunden deutlich höhere Preise durchsetzen.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/archivbild)

Die weltweite Konjunkturerholung füllt BASF die Kassen. Erneut kann der Chemieriese seine Prognose anheben. Die Kunden ordern mehr und lassen sich dies auch was kosten.

Der Chemiekonzern BASF schaltet bei seiner Erholung erneut einen Gang hoch und hebt einmal mehr seine Jahresziele an. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einer soliden Nachfrage, vor allem im Geschäft mit Basischemikalien sowie im Bereich Kunststoffe. Dies soll auch steigende Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten zu einem gewissen Teil ausgleichen. Die Ludwigshafener gehen davon aus, dass in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres Lieferengpässe die weltwirtschaftliche Erholung weiterhin beeinträchtigen werden. Die Chemiebranche und mit ihr Branchenprimus BASF gilt als wichtiger Konjunkturindikator, da ihre Produkte in allen großen Industriezweigen benötigt werden.

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Im Sommer erhöhte sich das das Betriebsergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen auf knapp 1,9 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 581 Millionen Euro zu Buche gestanden hatten. Analysten hatten im Schnitt mit 1,8 Milliarden Euro gerechnet. Die Einnahmen legten um um 42 Prozent auf fast 20 Milliarden Euro. "Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres konnten wir die Preise um 36 Prozent und die Mengen um sechs Prozent erhöhen", erklärte Vorstandschef Martin Brudermüller. Unter dem Strich blieben rund 1,3 Milliarden Euro hängen. Vor Jahrefrist war wegen Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten noch ein Verlust von 2,1 Milliarden angefallen.

Nach drei Vierteln des Geschäftsjahres traut sich das Unternehmen nun einen Jahresumsatz zwischen 76 Milliarden und 78 Milliarden Euro zu. Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen soll sich in der Spanne von 7,5 Milliarden bis 8,0 Milliarden Euro einpendeln.

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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