Wirtschaft

Neue Details zum Dea-Deal BASF schiebt Wintershall Richtung Börse

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(Foto: dpa)

Wann startet der neue deutsche Rohstoffriese in den Aktienhandel? Bei der Pressekonferenz zur Jahresbilanz erläutert der Finanzchef von BASF, wie genau sich der Dax-Konzern den Börsengang der Öl- und Erdgastochter Wintershall vorstellt.

Der Chemiekonzern BASF rechnet nach dem geplanten Zusammenschluss seiner Öl- und Gasgesellschaft Wintershall mit dem Rivalen Dea nicht vor 2020 mit einem Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens. Der Abschluss der Fusion sei Ende des dritten Quartals dieses Jahres zu erwarten, sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel auf der Bilanzpressekonferenz in Ludwigshafen.

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Den vorgesehenen Börsengang könnte man frühestens 18 Monate danach anstreben, erklärte Engel. Der Schritt hänge zudem auch vom Marktumfeld ab.

Rohstoff-Aktie mit Oligarch an Bord

BASF hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zu dem künftigen Gemeinschaftsunternehmen Wintershall Dea zusammenschließen zu wollen. An diesem soll BASF zunächst 67 Prozent und die Investorengruppe LetterOne um den russischen Oligarchen und Dea-Eigner Michail Fridman 33 Prozent halten.

Mittelfristig sei ein Börsengang geplant, hieß es bislang. Mit der Unterzeichnung der Transaktion wird das Öl- und Gasgeschäft von BASF rückwirkend zum 1. Januar 2018 nicht mehr im Umsatz und Ergebnis des Konzerns enthalten sein.

Quelle: ntv.de, mmo/rts