Wirtschaft

Prognose bestätigt Britischer Markt macht Eon weiter Arbeit

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Insgesamt wie geplant, fasst Eon das erste Halbjahr zusammen.

(Foto: REUTERS)

Seit dem Herbst sind in Großbritannien die Preise im Strom- und Gas-Vertrieb gedeckelt. Das bremst den Energieversorger Eon. Doch der Konzern sieht sich ansonsten auf Kurs. Operativ und gewinnseitig ist die Ernte schon mehr als zur Hälfte eingefahren.

Der Energiekonzern Eon hat weiter mit Schwierigkeiten auf dem britischen Markt zu kämpfen. Wegen einer im Herbst eingeführten Preisobergrenze ist dort der Strom- und Gas-Vertrieb hart umkämpft. Im ersten Halbjahr waren zudem auch die Energienetze und die Kundenlösungen ein Minusgeschäft für die Essener. Als Lichtblick präsentierte sich indes der Bereich Erneuerbare Energien.

In der Folge ging in den ersten sechs Monaten der bereinigte Gewinn auf Jahressicht um gut ein Sechstel auf 900 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) sank um zwölf Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die Einnahmen legten um fünf Prozent auf 16,1 Milliarden Euro zu.

"Insgesamt entspricht das Halbjahresergebnis unserer Planung", sagte Finanzvorstand Marc Spieker. "Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2019 können wir deshalb erneut bestätigen." Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern damit weiter ein bereinigtes Ebit zwischen 2,9 und 3,1 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss soll zwischen 1,4 und 1,6 Milliarden Euro liegen. Die versprochene Dividende von 0,46 Euro je Aktie wurde ebenfalls bestätigt.

Die Übernahme der RWE-Tochter Innogy liegt den weiteren Angaben zufolge voll im Zeitplan. Im Juli hatte Eon der EU-Kommission angeboten, sich von Netzbeteiligungen in Ungarn, Tschechien und Deutschland zu trennen, um letzte Hindernisse für die Übernahme aus dem Weg zu räumen.

Quelle: n-tv.de

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